Try a Chapter, oder: Lies den SuB

Momentan habe ich so überhaupt keine Lust zu lesen. Das ist zwar auch mal in Ordnung, trotzdem wollte ich die Situation nutzen, um in einige meiner seit längerem ungelesenen Bücher einen Blick zu werfen und so entweder mehr Lust darauf zu bekommen oder mich von ihnen zu verabschieden.

Ich habe mich also ein paar Stunden mit einem Stapel in eine Leseecke verzogen und bin am Ende wenigstens ein kleines bisschen motivierter, was das Lesen angeht. Hier meine Ergebnisse!

Try a chapter Bücherauswahl
Meine kleine bunte Auswahl für den Test aufs Exempel

 

Patricia Highsmith: Zwei Fremde im Zug

Hier habe ich das Lesen schon nach drei Seiten beendet. Ich weiß, das ich das Buch behalten will. „The Talented Mr. Ripley“ war damals eine Überraschung für mich und dieser Roman wäre nun der dritte von Highsmith für mich. Da ich mich noch gut an die Hitchcock-Verfilmung erinnern kann, war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch trotzdem lesen will. Aber da Highsmith vor allem meisterhaft das Innenleben ihrer Figuren nach außen kehrt, macht es vermutlich nichts aus, die Handlung grob zu kennen.

Gregory Maguire: Wicked

Ich bin kein Fan der Oz-Bücher oder des Films und daher war ich mir unsicher, ob Wicked wirklich etwas für mich ist. Es beginnt mit einem dreiseitigen Prolog, in dem die Wicked Witch of the West Dorothy und ihre Mitstreiter auf dem Weg in die Smaragdstadt heimlich belauscht. Wilde Gerüchte über die Hexe werden ausgetauscht. Mir hat direkt gefallen, wie sie als möglicherweise nicht „richtig weiblich“ dargestellt wird und das als Anlass für ihre Bösartigkeit zu gelten scheint. Ich erahne interessante Motive in diesem Buch. Am Ende wird die Wahrheit, die vor allem mit politischer Intrige zu tun hat, angedeutet. Somit bin ich gespannt auf mehr.

Roberto Bolaño: 2666

Nicht sehr ermutigend sehe ich nach Aufschlagen meiner aus dem Tauschregal stammenden Ausgabe in großer Handschrift die Kurzkritik des Vorbesitzers: „Schrott!!“

Ich fange dennoch an zu lesen. Und nach kurzem verfestigt sich meine Befürchtung: Die Geschichte um den unauffindbaren deutschen Schriftsteller Archimboldi klingt weiterhin interessant, aber ob ich den erzählenden Stil fast ohne direkte Rede über die Länge von 1200 Seiten durchhalten kann, ist fragwürdig. In Form eines Hörbuchs oder vielleicht sogar noch eher Hörspiels wäre ich eher geneigt, so aber denke ich mir: Was soll’s, es gibt genug andere Bücher auf der Welt, sogar mitähnlichen Stories.

Anna Freeman: The Fair Fight

Der historische Roman um eine Boxerin im 19. Jahrhundert liegt seit Weihnachten 2016 hier rum. Nach dem kurzen Probelesen kann ich schon mal erleichtert feststellen, dass die Erzählerin geradeheraus von sich und ihren Umständen berichtet. Ich denke, es wird mir Spaß machen, mehr über sie und die noch nicht aufgetretenen anderen Figuren herauszufinden.

Joseph Heller: Catch-22

Eigentlich wollte ich mich nur überzeugen, dass dieses Buch humorvoller ist, als man erwarten würde. Und es liest sich auch wirklich gut. Nur habe ich auch das Gefühl, bei der englischen Ausgabe ein wenig von dem Humor zu verpassen, kommt doch immer wieder amerikanischer und militärischer Slang vor. Und im Amerikanischen bin ich sowohl sprachlich als auch kulturell nicht so bewandert. Eine deutsche Ausgabe wäre mir lieber. Ich bin mir daher etwas unschlüssig, werde das Buch aber noch behalten.

Kate Atkinson: Life after Life

Okay, normalerweise bin ich bei „Lasst uns Hitler töten“-Stories wegen des Klischees raus, aber Atkinson schafft hier in einer sehr kurzen Vignette eine ganze Welt. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was die Protagonistin in ihren vielen Leben noch so ausprobiert. Vielleicht lese ich hier direkt weiter!

So schmeckt der Sommer: Sommerwünsche 2017

Sommerwünsche bei Buchflimmern

Diesen Tag habe ich bei der lieben Neyasha gesehen und spontan auch eine Liste gemacht 🙂 Es ist eine zehnteilige Liste mit Dingen, ich in diesem Sommer tun möchte. Viele Punkte sind für mich allgemein Highlights jedes Sommers. Vielleicht findet ihr ja noch Inspration für euren Sommer.

 

Viel Zeit auf dem Balkon verbringen

Im letzten Jahr hatten wir nicht viel von unserem großen, zum Südwesten gelegenen Balkon. Denn die Sonne knallt da ab 13 Uhr bis zum späten Abend hin, es wird leicht heiß und das Licht blendet auch noch. Die Lösung war naheliegend, musste aber auf sich warten lassen: Sonnenschirme. Wir haben nun zwei Stück, sodass man das schöne Wetter vor allem am Abend nach der Arbeit wunderbar genießen kann.

 

Unser Schwimmbad besuchen

Viel zu lange war ich schon nicht mehr richtig schwimmen! Da es nicht allzu weit von unserer Wohnung ein kleines Stadtbad gibt, habe ich eigentlich keine Ausreden. Sogar ein kleines Außenbecken soll es da geben. Als olle Wasserratte fehlt mir das Schwimmen schon. Auch mein Rücken würde sich über das Training freuen!

 

Ein Buch in der Sonne genießen

Als ich Trier verließ, hatte ich die Vermutung, dass damit auch die Sommer mit StadtLesen zu Ende wären, denn in meine neue Heimat Köln war die Draußen-Lesen-Veranstaltung noch nicht gekommen. Schön, dass man für dieses Jahr den kölschen Roncalliplatz ansteuert! Hoffentlich wird die Atmosphäre dort genauso schön wie vorm Trierer Dom. Falls das Wetter mitmacht! Allgemein mehr draußen zu lesen ist auch mein Wunsch. In den letzten paar Wochen habe ich das zwar auch schon getan, aber das heißt ja noch lange nicht, dass ich genug davon hätte!

 

Flugstunde mit Familie

Mein Bruder hat vor einiger Zeit eine Flugstunde von meiner Ma und mir geschenkt bekommen. Da es mit dem Wunsch, Pilot zu werden, nichts geworden ist, freue ich mich schon auf den Familienausflug zum Flugplatz, wo er sich mal austoben kann.

 

London!

Im August werde ich einige Tage in London verbringen und meiner besten Freundin meine Lieblingsplätze zeigen. Ich freue mich schon, mit ihr zusammen neue zu entdecken!

 

Livemusik endlich ohne Frostbeulen

Mein letzter Konzertbesuch war noch in der Frühjahrskälte – es macht schon mehr Spaß, im Sommer vor der Halle zu warten oder nach dem Konzert noch was trinken zu gehen. In diesem Sommer habe ich bisher ein Konzert (The Devine Comedy) und einen Festivalbesuch (Green Juice in Bonn) geplant. Hoffentlich kommt noch der ein oder andere Spontanbesuch auf Minikonzerten dazu.

 

Vegan grillen: Satt in den Sonnenuntergang

Zum Geburtstag habe ich ein phänomenales veganes Grillbuch bekommen. Was ich davon bisher getestet habe, war spitze. Aber es gibt noch viel mehr, was ich testen will. Balkon und Grill sind bereits vorhanden!

 

Kino und Mitternachtseis

Ich liebe es, nach einem Kinobesuch in einer milden Sommernacht nach Hause zu spazieren und noch ein Eis zu essen. Ein einfaches Rezept, das immer wieder glücklich macht. Wenn man dann noch den hoffentlich guten Film bequatschen kann, ist es perfekt.

 

KölnTag: Abends im Museum

Für Kölner gibt es am ersten Donnerstag jeden Monats den KölnTag. Da kommt man kostenfrei in viele Kölner Museen. Diese tolle Möglichkeit nutze ich durch den Job viel zu selten. Besonders gerne möchte ich noch diese besuchen: Das Museum für Angewandte Kunst, wo es abgefahrene Designgegenstände zu sehen gibt, das in einer Kirche beheimatete Museum Schnütgen mit seinen mittelalterlichen Schätzen sowie das hiesige NS Dokumentationszentrum.

 

Und jetzt en Français: Französisch aufbessern

Eine Fremdsprache möchte ich schon lange auffrischen, bisher konnte ich mich nicht zwischen Spanisch und Französisch entscheiden. Doch letztere habe ich schon viel länger nicht gesprochen und es ist auch wahrscheinlicher, dass ich diese Kenntnisse mal für die Arbeit brauche. Falls irgendwer französischsprachige Websites empfehlen kann oder Tipps zum Lernen hat, bitte melden!

The Intimidating TBR ❁ Der furchterregende SuB

Dieses Tag hat sich in die deutschsprachige Buchblogs geschlichen und auch ich finde die Fragen ganz interessant, um einen neuen Blickwinkel auf den eigenen SuB einzunehmen.

1. Ein Buch, das du nicht beendet hast: Don Quijote

Cervantes Don QuijoteDas erste von zwei Büchern habe ich gelesen und damals wegen Unistress abgebrochen. Das Problem: Die zweite Hälfte, so heißt es, ist eine ungefähre Spiegelung der ersten; und schon in der ersten Hälfte gab es genug Wiederholungen, um mich abzuschrecken. Irgendwann habe ich den Mut, noch mal da ranzugehen.

2. Ein Buch für das du einfach noch keine Zeit hattest: Herr der Krähen

Ngugi wa Thiongo Herr der KrähenDieses Buch habe ich auch schon ewig und freue mich wie ein Idiot darauf, es zu lesen. Magischer Realismus aus Afrika ist für mich neues Terrain und ich kann nicht erwarten, es zu betreten. Trotzdem ist das Buch echt lang und kürzere Bücher schieben sich dazwischen.

3. Ein Buch, dass du nicht gelesen hast, weil es sich um eine Fortsetzung handelt: Der Riva Kodex

David Eddings Belgarath der Zauberer, Polgara die Zauberin und Der Riva-KodexDrei dicke, dicke Bücher warten schon seit Jahren auf mich, weil ich erst die ursprünglichen 10 Bücher (!) noch mal lesen wollte, bevor ich zum ersten Mal die Prequel-Reihe zur Hand nehme nehme. Tja, der Reread ist zeitlich leicht aus dem Rahmen gefallen (*hust*) und der Riva Kodex immer noch Teil des SuBs.

4. Ein Buch, dass du nicht gelesen hat, weil es brandneu ist: Die Jahre des Schwarzen Todes von Connie Willis

Connie Willis Die Jahre des schwarzen TodesDas Buch habe ich endlich bestellt, nachdem ich tagelang das Bett hüten msste und dabei mit wachsender Enttäuschung A Disocvery Of Witches angehört habe. Der Zusammenhang? Beide spielen in Oxford, einer meiner Lieblingsorte! Vielleicht wird mir dieser Zeitreiseroman ja besser gefallen.

5. Ein Buch von einem Autor, von dem du schon etwas gelesen hast, das du nicht wirklich mochtest: Verschiedenes von Paul Auster

paul-auster-miscIn der Schule hat mich Moon Palace von Paul Auster voll umgehauen. Statt das einfach wieder zu lesen, habe ich neue Bücher von ihm angehäuft. Bisher konnte mich noch keines so treffen wie meine erste Begegnung mit ihm. Da ich Optimist bin, liegen noch 3 seiner Werke auf meinem ungelesenen Bücherstapel. Eins davon geht sogar Richtung SciFi, darauf bin ich besonders gespannt.

6. Ein Buch, für das du einfach nicht in der richtigen Stimmung bist: The Winter People

Jennifer McMahon The Winter PeopleDas Buch klingt nicht nur spannend, es fühlt sich auch in der Hand göttlich weich an. Anfang des 20. Jahrhunderts wird die kleine Gertie ermordet. Ihre Mutter kann sie aber dank eines alten Spruchs für sieben Tage von den Toten zurückholen. Natürlich kommt für eine Wintergeschichte nur der Winter als Lesezeit in Frage. Und in genau dieser Zeitspanne dann Lust und Zeit auf den englischsprachigen Roman zu haben, ist gar nicht so einfach, wie es klingt.

7. Ein Buch, das du noch gelesen hast, weil es ENORM ist: Vom Winde verweht

Margaret Mitchell Vom Winde verweht DetailEin ziemlicher Wälzer mit dem Ruf, dank der Protagonistin frustrierend und allgemein rassistisch zu sein. Trotzdem steht es auf meiner Sommerleseliste (*I can do this*) und ich bin sehr gespannt, da ich einige begeisterte Leser kenne.

8. Ein Buch, das du wegen des Covers gekauft hast: Little Women

Louisa May Alcott Little WomenLittle Women hätte ich auch locker aus der Bibliothek leihen können. Wäre da nicht diese Puffin Classic Ausgabe, die so schnuckelig war, dass ich beim Auspacken tatsächlich laut gequietscht habe. Ich habe auch schon ein wenig in den Roman reingelesen, bin aber noch nicht zum Rest gekommen.

9. Das ehrfurchtgebietendste Buch auf deinem SuB: 2666

Roberto Bolano 26661000 Seiten unentwirrbarer Plot, der „Unendliche Spaß“ Lateinamerikas. Viele Meinungen zu 2666 sorgten für meine Faszination und meine Ehrfurcht vor diesem Buch. Dazu kommt, dass meine Taschenbuchausgabe gebraucht ist und auch so aussieht. Ein bisschen Angst, dass mir das Teil einfach zerfällt, ist irgendwie auch dabei.

 

Kennt ihr diese Bücher? Könnt ihr mir ein wenig Motivation einimpfen? Oder eine Warnung aussprechen?
Wenn ihr diesen Tag ebenfalls gemacht habt, lasst mir doch einen Link auf euren Beitrag da 🙂

Tag. Mein Leben in Büchern

Diesen Tag habe ich vor kurzem bei der BücherFähe gesehen und hatte große Lust, ihn selbst auszuprobieren. Also rein ins Vergnügen!

1. Suche dir je eins deiner gelesenen Bücher für deine Initialen heraus.

leben-tag1Die souveräne Leserin und Die Vermessung der Welt

Beides Bücher, die mir viel Freude bereitet haben. Über Daniel Kehlmanns Roman habe ich wohl bereits genug gesagt. Die souveräne Leserin dagegen habe ich noch nie erwähnt. Es ist ein kleines, feines Gedankenexperiment über die Macht des Lesens. Sehr amüsant und wirklich fix weggelesen. Ich erinnere mich, wie ich es meinem Freund vorlas und fast bestürzt war, wie schnell es vorbei war. Drei Stunden nachdem ich es gekauft hatte, hatte ich seine Geheimnisse bereits ergründet.

2. Stell dich vor dein Bücherregal und zähle dein Alter entlang die Bücher ab – bei welchem Buch landest du?

leben-tag2Viskovitz, du bist ein Tier

…das ironischerweise nicht aus meinem Bestand kommt. Ihr wisst ja, dass ich seit kurzem alphabetisch organisiert bin. Aber dieses Buch! Es hat mir Bauchmuskelkater verursacht, vom Lachen. In diesem leider nur noch antiquarisch erhältlichen Kurzgeschichtenband geht es in immer neuen animalischen Perspektiven um Liebe, Familie und auch ein wenig Erotik. Ich erinnere mich an eine besonders absurde Geschichte über die Familienverhältnisse eines Schwamms. Ein Buch, das ich nur so weggesaugt habe. Würde ich jedem empfehlen.

3. Suche dir eines deiner Bücher aus, das in deiner Stadt, deinem Bundesland oder in deinem Land spielt.

leben-tag3Der Hals der Giraffe

Weder Stadt noch Bundesland war bei mir zu finden, wenigstens nicht unter den gelesenen Büchern. Sonst wäre es Das siebte Kreuz geworden, das ja in der Gegend um Mainz spielt. Als gebürtige Koblenzerin gibt es höchstens mal eine Erwähnung von Goethe oder Sophie von La Roche. Stattdessen nehme ich also dieses Schätzlein. Die Geschichte dreht sich um eine Biolehrerin, die kurz nach der Wende die größten Probleme hat, sich an westliche Denke anzupassen. Phantastisch, wenn man gerne nach Motiven sucht und auch ein bisschen meta denken mag.

4. Jetzt suche ein Buch heraus, das einen Ort repräsentiert, an den du gerne reisen würdest. & 5. Was ist deine Lieblingsfarbe? Fällt dir ein gelesenes Buch ein, dessen Cover in dieser Farbe gehalten ist?leben-tag45

Verlockung und Der Elefant verschwindet

Hier wollte ich zu The Bone People von Keri Hulme greifen, aber meine Ausgabe ist entweder verschenkt oder in einer Kiste. Also ist es nun Verlockung, das in Budapest spielt und die Stadt fast schon zur Figur erhebt. Einfach faszinierend, gerade die Zeit zwischen den Weltkriegen, die hier aus der Perspektive eines Hotelpages erzählt wird, der Pomp und das Elend.

Der Elefant verschwindet ist ein Sammelband mit Geschichten von Haruki Murakami und das knalligste Grün in meinem Regal. Am liebsten mag ich es aber in Kombination mit Himmelblau oder Zitronengelb, dann wird es erst richtig schön.

6. An welches Buch hast du die schönsten Erinnerungen? & 7. Bei welchem Buch hattest du die größten Schwierigkeiten, es zu lesen?
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Anne auf Green Gables und Der Friedhof in Prag

Schwere Frage. Eigentlich verbinde ich selten Erinnerungen außerhalb der Leseerfahrung selbst mit einem Buch. Aber seit ich elf bin, lese ich immer wieder Bücher aus der Anne-Reihe. Da stellt sich bei mir direkt ein Zuhause-Gefühl ein. Obwohl ich als erstes Anne in Windy Willows gelesen habe, wähle ich repräsentativ Anne auf Green Gables, ein Klassiker, der noch viel mehr Leser braucht!

Auch das finde ich schwierig zu beantworten. Sicher wäre Ulysses die richtige Antwort, aber das Buch besitze ich nicht. Mit Der Friedhof von Prag hatte ich Probleme in mehrfacher Hinsicht: Ich musste es in kurzer Zeit für die Uni vorbereiten, es ist sehr langsam zu lesen und es hat mir nicht wirklich gefallen. Ein echter Reinfall, nach Der Name der Rose war ich auf einen Schmöker eingestellt, aber das hier ist eher ein politischer Essay.

8. Welches Buch auf deinem SuB wird dir das größte Gefühl verschaffen, etwas geleistet zu haben, wenn du es gelesen hast?
leben-tag8Der lachende Mann

Nach einigem Suchen habe ich mich für Der lachende Mann von Victor Hugo entschieden. Ein echter Trümmer von Buch, und auch noch hässlich. Aber nach Der Glöckner von Notre-Dame wusste ich: Ich brauche mehr Hugo in meinem Leben. Leider ist das schon ewig her, seitdem wartet dieses Buch auf meine Aurmerksamkeit.

Sommerwunschliste

Diese feine Sache habe ich bei Neyasha gesehen, ursprünglich stammt die Aktion von Amazing Summer Reads. Es handelt sich um eine Bucket List, also eine Wunschliste von Dingen, die man diesen Sommer tun möchte. Hier sind meine Top Ten:

  1. Mindestens einmal ins Freibad gehen: Was ein wenig gemogelt ist, da ich das bereits getan habe, und zwar mit Henny (sie hat sogar einen Post dazu). Aber der Sommer ist ja auch schon in vollem Gange.
  2. Familienwochenende: Meine Familie sehe ich gerade viel zu selten, darum wollen wir mal ein richtiges Familienwochenende zusammen machen. Nichts Großes, wir wollen einfach nur mal wieder Zeit miteinander verbringen, mit allen. Gleichzeitig.
  3. Radtour an der Mosel: Das habe ich schon vor zwei Jahren gemacht und es war einfach herrlich. Bevor ich das Moseltal verlasse, wil ich noch einmal so eine schöne Zelt-und-Rad-und-einfach-drauf-los-Tour unternehmen. Bonuspunkt: Romantisch ist es auch.
  4. Rudern: Mal wieder eine kleine Wanderfahrt mit altbekannten Gesichtern wäre großes Kino.  Und wenn es nur auf dem Rhein ist.
  5. Alte Freunde besuchen: Einige meiner Freundschaften bekommen deutlich zu wenig Aufmerksamkeit.
  6. Abends lange draußen sein (ohne zu frieren!): Ein Highlight jeden Sommers. Was gibt es besseres, als im Kleid mit kühlem Getränk und in bester Gesellschaft irgendwo (am besten fernab der Zivilisation) in den Sternenhimmel zu schauen?
  7. Geschichte für einen Augenblick lesen: Dieses Buch habe ich zum Geburtstag bekommen (Februar!). Seit einigen Wochen habe ich das starke Bedürfnis, es endlich zu lesen. Prompt höre ich auch ständig davon, wie toll es ist.
  8. Das nächste Kinosemester mitplanen: Solange ich noch kann, will ich mein kleines Unikino unterstützen. Das nächste Programm will geplant werden, Filme ausgesucht und Verleiher kontaktiert werden.
  9. Die Bib nutzen, solange es geht: Meine Unibib kann ich noch bis September nutzen, die StaBi bis November. Wann ich hier wegziehe, steht noch in den Sternen. Aber eins ist klar: Meine Wunschleihliste ist sehr lang.
  10. Mal wieder Naturkundeposts schreiben: Erinnert sich noch einer? Ich habe mal über die Natur geblogt. Wäre mal wieder Zeit, ich vermisse die kleinen Entdeckungstouren. Inzwischen habe ich sogar eine richtig gute Kamera.

Was sind eure Wünsche für den (Rest-)Sommer? Macht doch mit bei der Aktion und hinterlasst mir einen Link zu eurer Liste, ich schaue gerne vorbei!