Bilderbuch: Interstellar Cinderella

Interstellar Cinderella Cover Im Buchladen gesehen und sofort mitgenommen: Das kommt bei mir höchst selten vor. Mit dem bunten Bilderbuch Interstellar Cinderella ging es mir aber so.

Interstellar Cinderella erzählt das Märchen von Aschenputtel als feministisches Sci-Fi-Abenteuer in bunten Bildern und humorigen Versen.

Once upon a planetoid,
amid her tools and sprockets,
a girl named Cinderella dreamed
of fixing fancy rockets.

Cinderellas größter Wunsch ist es, Raumschiffe zu reparieren, was sie nachts lernt, nach getaner Arbeit. Ihr einziger Freund ist ein Roboter in Mausform. Als die Familie eine Einladung zur königlichen Weltraumparade erhält, muss Cinderella daheim bleiben …

Die pointierten Reime sind an diesem Bilderbuch (das ganz und gar nicht nur für Kinder ist!) mein Lieblingspart. Einmal gelesen kann ich bereits Teile davon auswendig, weil die Sprache so eingängig ist.

Die Illustrationen sind bunt und warm, es wird viel mit rundlichen Formen gearbeitet, ohne auf den Kawaii-Faktor zu setzen.

Interstellar Cinderella DetailInterstellar Cinderella Detail

Interstellar Cinderella war Meg Hunts erste Buchillustration. Vorher hatte ich ihre Arbeit schon in der New York Times gesehen. Das farbenfrohe Spektakel macht Lust, das Buch einfach durchzublättern.

Ich hatte (und habe!) riesigen Spaß mit dem toughen Aschenputtel aus dem All. Auch nach einigen Wochen kann ich nicht daran vorbeigehen, ohne einen Blick reinzuwerfen.

Bilderbuchrunde

Ja, auch das kommt vor: In diesem Monat konnte ich einige Bilderbücher lesen/anschauen, da die gut in die kleinen Pausen in der Buchhandlung gepasst haben, wo ich mein Praktikum gemacht habe. Diese Bilderbücher waren so schön und außergewöhnlich, dass ich sie kurz vorstellen will. Ich wünschte, in meiner Umgebung gäbe es ein Kleinkind, dem ich mit diesen tollen Geschichten eine Freude machen könnte.

Der faule Freund von Ronan Badel (Peter Hammer Verlag)

Der faule FreundOhne Worte und doch so lustig und herzergreifend ist dieses kleine Büchlein. Am Anfang sitzen Papagei, Schlange, Frosch und Faultier beim Kartenspielen im Baum. Der wird aber gefällt – und das Faultier mit abtransportiert. Die Schlange macht sich auf, den über das ganze Buch unbeweglichen Freund zu retten. Eine echte Empfehlung! (Verlagsseite | Leseprobe)

Vorsicht, hier sind Katzen drin! von Viviane Schwarz (Knesebeck)

Vorsicht, hier sind Katzen drin! Ein herrliches interaktives Vorlesebuch, in dem man den Katzen Wollknäuel zuwerfen und sie aus einem Wasserstrom retten muss, um sie dann trocken zu pusten. Durch die vielen eingeklebten Miniseiten passiert auf jeder Seite viel und die drei Katzen sind sehr sympathisch und lustig. (Verlagsseite)

Helmut, der Hund, der Äpfel zählt von Claudia Boldt (NordSüd Verlag)

Helmut, der Hund, der Äpfel zählt Helmut (schon dieser Name!) steht nicht so auf Knochen, seine Leidenschaft sind Äpfel. Wenn nur sein geliebter Apfelbaum nicht in Nachbars Garten ragen würde, wo Hund Igor haust. Und bestimmt schon seinen Raubzug auf Helmuts Äpfel plant! Eine niedliche Geschichte über Toleranz und Freundschaft (Verlagsseite | Leseprobe)

Nur noch kurz die Ohren kraulen? von Jörg Mühle (Moritz Verlag)

Nur noch kurz die Ohren kraulen? Noch ein interaktives Bilderbuch, in dem der kleine Hase ins Bett muss. Aber sein Kissen ist ganz zerknautscht, und Hasenkind hat auch noch nicht den Schlafanzug an. Doch mit einem Klatschen oder einem Simsalabim kommt alles in Ordnung. Licht aus – und Hasenkind kann schlafen. Ein Buch für die ganz Kleinen, die vielleicht ein Ritual fürs Insbettgehen gebrauchen können. (Verlagsseite mit Voransicht)

Heule Eule von Paul Friester und Philippe Groossens (NordSüd Verlag)

Heule Eule Ein bekannteres Bilderbuch ist dieses, in dem eine kleine weinende Eule im Wald für Aufruhr sorgt. Die Tiere versuchen ,sie aufzumuntern, doch nur Mamaeule kann sie trösten. Die Schlusspointe hat mich dazu gebracht, dieses Büchlein auch hier zu erwähnen. (Verlagsseite | Leseprobe)