Advent, Advent: Wem die Stunde schlägt

Der Tag begann für mich bereits um 6:45 Uhr, als eine Nachricht mein Handy erreichte, das pflichtschuldig vibrierte. Nachdem ich zwei Stunden gelesen hatte, bin ich allerdings doch nochmal eingeschlafen – zum Glück, denn ich bin immer noch gesundheitlich angeschlagen. Mit einem komplett verwirrten Biorhythmus starte ich nun ein zweites Mal in den Tag: UM 12 UHR hat mich die Kirchenglocke geweckt!


Leserei der Woche

Die Woche über habe ich Hogfather von Terry Pratchett nach vielen Jahren erneut angehört. Wer es nicht kennt: Da ist die Weihnachtsgeschichte unter den Scheibenwelt-Romanen. Das meiste hatte ich ehrlich gesagt vergessen, was bei Pratchetts Erzählweise aber auch nicht verwundert. Ich war mehr erstaunt darüber, wie wenig TOD tatsächlich vorkommt. Der Sensenmann schlüpft hier gezwungenermaßen in die Rolle des Schneevaters (lies: Weihnachtsmanns), ist dafür aber nicht unbedingt geschaffen. Gleichzeitig ist ein durchgeknallter Assassine unterwegs und TODs Enkelin versucht herauszufinden, was mit dem richtigen Schneevater geschehen ist.

Damit bin ich aber fertig geworden und stecke nun in den Anfängen der Briefe vom Weihnachtsmann (der Dativ irritiert mich jedes Mal!). Ich habe nur das deutsche E-Book bekommen, aber darin sind auch Abbildungen der Originalbriefe und Illustrationen. Tolkiens Bilder mochte ich schon immer und es ist schön, seiner Erzählstimme mal in anderem Gewand zu begegnen. Es soll wahrscheinlich lustig sein, aber ich kann jetzt schon sagen, dass die Beziehung zwischen Weihnachtsmann und Eisbär etwas anstrengend ist: Immer hacken sie aufeinander herum und haben kaum ein liebes Wort füreinander übrig.


Samstag

Nachdem ich mich jetzt mit dem neuen WordPress-Editor herumgeschlagen habe, muss ich erst mal spätstücken, ich könnt ein ganzes Pferd essen (wenn ich Pferde essen würde) 🙂

Update 16 Uhr

Wir haben nach dem Frühstück noch Friday Night is Music Night angehört, eine wöchentliches Live-Musikprogramm der BBC, das herrlich altmodisch ist. Dabei habe ich auch ein paar Seiten in Wicked gelesen. Der Schreibstil gefällt mir immer besser, nur mit der Story an sich bin ich noch nicht ganz warm geworden. Aber größere Veränderungen bahnen sich an und ich bin gespannt, wie es weitergeht mit der kleinen grünen Elphaba.

Update 21 Uhr

Die Briefe vom Weihnachtsmann habe ich nun ausgelesen. Am Ende kommt der Polarbär ja doch noch recht gut davon. Ich fand es richtig traurig, mitten im Zweiten Weltkrieg mit der Geschichte aufhören müssen, da Tolkiens jüngste Tochter damals aufhörte, dem Weihnachtsmann zu schreiben. Ich habe auch einige Zeit mit dem „arktischen“ Alphabet verbracht und einen in dieser Schrift verfassten Brief vom Polarbär entziffert – war gar nicht so leicht 🙂

Jetzt schaue ich mir vielleicht noch einen Weihnachtsfilm an, mal sehen. Ich melde mich morgen wieder.


Sonntag, 2. Advent

… ich konnte ein weiteres Buch beenden: Die andere Seite des Himmels von Jeanette Walls habe ich als Hörbuch spontan ausgeliehen. Als ich heute morgen um Viertel vor 6 (!) von meinen Rückenschmerzen wach wurde, hatte ich so wenigstens etwas zu tun bei dem Versuch, durch diverse Dehnübungen Linderung zu schaffen.

Wir haben nun ein ausgedehntes Frühstück hinter uns, mit frischem O-Saft, Kardamom-Kaffee und Guacamole auf dem Brötchen. Ich fühle mich zum Glück wieder fitter, dafür wie gesagt nun mit Rücken. Menno.

Gestern habe ich noch Kevin allein zu Haus geguckt. Den Film habe ich zuletzt als Kind gesehen; dabei hätte es auch bleiben dürfen. Pluspunkt: John Candy als Polkakönig hat einen kurzen Auftritt.

Heute möchte ich noch weiter in Wicked lesen und schon mal planen, was in der nächsten Woche noch vorbereitet werden muss, damit wir alles für unseren London-Urlaub haben, wenn es so weit ist. Eine Liste, wem ich dort noch eine Kleinigkeit zu Weihnachten besorgen will, habe ich immerhin bereits 🙂

Update am Abend

Huch! Jetzt habe ich den ganzen Tag gepuzzelt, gekocht und Geschenke verpackt 😉 Kein bisschen gelesen habe ich. Und plötzlich war es Abend. Jetzt bin ich ziemlich platt, nach der kurzen Nacht habe ich einiges an Schlaf aufzuholen. Darum gute Nacht, ich mache nicht mehr lange!

Advent, Advent: Frosch im Hals

Ich starte mit Halsschmerzen in den Advent *Augen roll* Daher halten sich meine Pläne für außer Haus in Grenzen. Am Abend sind wir allerdings auf einer kleinen Hochzeitsfeier eingeladen. Und so sehr ich mich auch freue, ich weiß nicht, wie lange ich durchhalten werde. Der Sonntag ist dementsprechend als Entspannungstag eingeplant.


Samstag

Der Plan sieht vor, dass ich heute eine Runde Geschenke bestelle. In meiner Familie hat es sich eingebürgert, dass jeder seine Wunschliste mitteilt. Wir schenken uns dann etwas davon und meistens noch etwas Kleines dazu. Und dafür werde ich dann doch mal etwas wider Willen Amazon bemühen.

Außerdem ist es nun Zeit, die Weihnachtsdeko aus dem Keller zu holen und in der Wohnung zu verteilen! Viel haben wir nicht, aber ein Adventskranz will auch noch zusammengebastelt werden. Das sollte mich beschäftigen. Dazu kann ich noch die letzten Tracks von Mister Aufziehvogel von Haruki Murakami anhören, das mich in den letzten Wochen meistens morgens vor der Arbeit begleitet hat.

Mein Hauptbuch im Moment ist Redefining Realness von Janet Mock. Sie beschreibt ihr Leben als Transfrau, insbesondere ihre Kindheit und Jugend, als sie noch keinen Begriff für ihre eigene Identität hatte und diese erst langsam selbst entdeckte. In kaum einem Punkt sind unsere Leben sich ähnlich, aber sie schafft es, sich mit einer klaren Sprache und einem angenehmen Mäandern von Erinnerung zu Erinnerung verständlich zu machen und gleichzeitig zu unterhalten.


Sonntag, 1. Advent

Ich bin gestern gar nicht mehr zum Lesen oder zu Weihnachtsvorbereitungen gekommen, weil unvorhergesehen einige familiäre Dinge dazwischen kamen. Und dann war es auch schon Zeit zum Aufbruch. Wir haben einen schönen Abend bei unseren frisch verheirateten Freunden und deren Familien verbracht. Bis zwei Uhr am Morgen hat ein kleiner harter Kern noch zusammengesessen – so viel zu früh ins Bett! Dementsprechend fühle ich mich heute etwas groggy. Meiner Erkältung hat das sicher auch nicht gut getan 🙂

Als erstes steht jetzt ein langes Frühstück an. Ich melde mich später wieder.

Update 13 Uhr

Ich bin mit Mister Aufziehvogel fertig geworden! Sechs Wochen habe ich laut Goodreads daran gehört, länger als an Les Misérables. Muss ich mehr sagen? Mein Lieblingsbuch von Murakami ist und bleibt Kafka am Strand, und während viele seiner anderen Bücher mich genervt oder etwas wütend gemacht haben, hat mich dieses einfach kalt gelassen.

Übrigens habe ich den Adventskranz „aktiviert“, aber festgestellt, dass wir gar keine Deko dafür haben. Daher ist er noch ziemlich nackig, tut aber bereits seinen Dienst 🙂

Eigentlich müsste ich die Wäsche waschen, bin aber zu müde, um mich aufzuraffen. Mit Redefining Realness im Schoß und einem Kardamomkaffee bei der Hand sammle ich Energie.

Update 19:30 Uhr

Gefühlt 3 Liter Tee später sind mir noch 50 Seiten in Redefining Realness übriggeblieben. Es fasziniert mich, wie stark Mock sich selbst in dem Buch reflektiert hat – ich kann das gar nicht richtig beschreiben. Ich bin jedenfalls beeindruckt für der Leistung hinter diesem Memoir.

Olaf der Elch von Volker KriegelAußerdem habe ich den kleinen weihnachtlichen Band Olaf, der Elch hervorgeholt, um heute wenigstens eine Weihnachtslektüre mit dabei zu haben. In dem schmalen Büchlein findet Olaf, der mit einem gigantischen Geweih geboren wurde, in einem Lkw-fahrenden, ein Glasauge tragenden Weihnachtsmann einen guten Freund und Arbeitgeber 🙂

Ich werde mich jetzt mit den letzten Seiten von Janet Mocks Buch ins Bett zurückziehen und evtl. noch eine Folge Stranger Things ansehen. Drückt mir die Daumen, dass ich es bis zum nächsten Wochenende schaffe, ohne komplett auszufallen.

Lust mitzumachen? Hier kann man sich bei Ariana jederzeit anmelden!

Ankündigung: Advent, Advent … Vorweihnachts-Lesewochen 2018

Alle Jahre wieder veranstaltet Ariana ihre Vorweihnachtslesewochen. Und alle Jahre wieder bin ich dabei. Denn es geht ums Lesen, Gemütlichkeit und darum, die Adventszeit möglichst stressarm zu überstehen genießen. Wie könnte man da nein sagen?

Die Vorweihnachts-Lesewochen gehen vom 1. Dezember bis Weihnachten. Wie die Teilnehmer die Zeit lesend und anderweitig verbringen, bleibt ihnen überlassen, aber ein Bezug zur Adventszeit sollte vorhanden sein. An jedem Adventswochenende gibt es einen Post mit Erlebnissen und Fortschritten. Gemeinsame Lesetage sind nicht ausgeschlossen 🙂


Mein Plan für die Vorweihnachts-Lesewochen

Der Advent ist eine traditionsreiche Zeit, selbst bei mir. Dementsprechend habe ich vieles so geplant wie in jedem Jahr: Ich möchte möglichst einige Weihnachtsmärkte besuchen, möchte mir Zeit nehmen, um Geschenke vorzubereiten (und nicht erst in letzter Sekunde!) und natürlich selbst Plätzchen backen und dabei lauthals Weihnachtslieder singen. Und den ein oder anderen Weihnachtsfilm anschauen.

Dieses Jahr war besonders stressig, darum habe ich vor, es im Advent besonders ruhig und beruhigend angehen zu lassen. Eine ausreichende Menge an Duftkerzen, Tee und Badezusatz ist bereits vorhanden!

Zum Jahresende habe ich immer einige Bücher, die ich noch auslesen möchte, um frisch ins neue Jahr zu starten. Ich bin im Allgemeinen kein Fan von Weihnachtsbüchern, aber eine weihnachtliche Lektüre habe ich um der Aktion willen ins Auge gefasst: Tolkiens „Die Briefe vom Weihnachtsmann„. Vorausgesetzt, ich bekomme es dieses Jahr rechtzeitig aus der Bibliothek!

Eine Besonderheit in diesem Advent ist mein letzter Urlaub des Jahres: In der dritten Adventwoche werde ich für einige Tage nach London fahren, um dort die Weihnachtszeit auf die britische Art zu genießen! Und vielleicht finde ich dort auch noch ein paar Geschenke 🙂 Und pünktlich zum Wochenende bin ich wieder da, um von meinen Erlebnissen zu berichten.

Wer ist dabei? Hier kann man sich bei Ariana anmelden!

Kleine Schritte: Oktober

In diesem Jahr habe ich einfach kein Glück mit dem Arbeitspensum: Es bleibt keine Energie fürs Lesen und Bloggen. Eine kleine Blogpause hier und da, das hat noch keinem geschadet. Aber es fuchst mich maßlos, dass ich so gar keine Kraft habe für die Sachen, die mir eigentlich am meisten Spaß machen. Darum zuerst auch ein großes DANKE an diejenigen, die hier trotzdem noch vorbeischauen. Ich weiß noch nicht, wie ich die Zeit und Lust zum Bloggen wieder finde. Dies ist kein Schlussstrich! Ich weiß nur noch nicht, wie ich es in Zukunft angehen kann.

Mir tut besonders leid, nicht mit meinem Herzensprojekt rund um Camelot fortfahren zu können. Wie man sich denken kann, ist es mit viel Recherche verbunden und dafür ist leider keine Energie da. Irgendwann möchte ich damit weitermachen, aber im Auenblick finde ich es zunehmend schwierig, überhaupt über Bücher zu reden. Ich lese kaum, beinahe alles was auf Goodreads von mir zu sehen ist, hat mit geliehenen Hörbüchern zu tun. Ich habe einfach keine Muße, mir Gedanken zu den Büchern zu machen, die ich lese, geschweige denn, diese zu formulieren. Und in den kleinen Zeitoasen zwischendrin erhole ich mich. Es wäre auch kein Spaß, in diesen Minizeiteinheiten Blogposts zusammenzutragen.

Also, was tue ich eigentlich? Ich schaue sehr viele Filme, gehe raus wenn ich kann. Ehrlich gesagt mache ich nicht viel. Gerade habe ich eine wunderbar erholsame Woche Urlaub hinter mir und darum auch mal die Kraft, mich zu melden. Ich mache mir Gedanken, was ich tun kann, um hier wenigstens ab und zu in Erscheinung zu treten, und habe mir für den Oktober Folgendes überlegt:

Eine Aktion, die ich schon lange mitverfolge, ist der Horrorctober. 13 mal Horror in jeder Form wird von den Teilnehmern vorgestellt. Ich bin zwar nicht der größte Horror-Fan, aber es gibt schon Spielarten davon, die mich begeistern. Außerdem kann ich die Aktion auch dafür nutzen, einige Lieblinge noch mal zu lesen bzw. anzusehen. Es kann also eine Art gemütlich bis finstere Film-und-Buch-Reihe werden. Als kleiner Ausblick: Slasher und Exploitation sind meine Sache nicht; der Grusel packt mich bei Geistergeschichten und Übernatürlichem. Ich mag The Others, Shining und Das Bildnis des Dorian Gray, zum Beispiel.

Die zweite Gelegenheit, sich einfach zu melden, ist natürlich Dewey’s Lesemarathon am 20. Oktober. Den lasse ich mir nicht mehr entgehen. Kissing the Witch von Emma Donoghue scheint der perfekte Buchkandidat hierfür zu sein.

Das ist erst mal die Idee, wie ich im Oktober hier ein wenig Blut durch die Blogvenen gepumpt bekomme. Auf Dauer werde ich mir natürlich etwas einfallen lassen müssen, wie ich hier regelmäßig weiterschreiben kann. Von Kommentaren auf anderen Blogs ganz zu schweigen. Wie andere mit weit stressigeren Jobs so was auf die Reihe bekommen, ist mir schleierhaft, aber meine Energiereserven sind offensichtlich schneller aufgebraucht. Und damit muss ich erst mal umzugehen lernen.

Try a Chapter, oder: Lies den SuB

Momentan habe ich so überhaupt keine Lust zu lesen. Das ist zwar auch mal in Ordnung, trotzdem wollte ich die Situation nutzen, um in einige meiner seit längerem ungelesenen Bücher einen Blick zu werfen und so entweder mehr Lust darauf zu bekommen oder mich von ihnen zu verabschieden.

Ich habe mich also ein paar Stunden mit einem Stapel in eine Leseecke verzogen und bin am Ende wenigstens ein kleines bisschen motivierter, was das Lesen angeht. Hier meine Ergebnisse!

Try a chapter Bücherauswahl
Meine kleine bunte Auswahl für den Test aufs Exempel

 

Patricia Highsmith: Zwei Fremde im Zug

Hier habe ich das Lesen schon nach drei Seiten beendet. Ich weiß, das ich das Buch behalten will. „The Talented Mr. Ripley“ war damals eine Überraschung für mich und dieser Roman wäre nun der dritte von Highsmith für mich. Da ich mich noch gut an die Hitchcock-Verfilmung erinnern kann, war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch trotzdem lesen will. Aber da Highsmith vor allem meisterhaft das Innenleben ihrer Figuren nach außen kehrt, macht es vermutlich nichts aus, die Handlung grob zu kennen.

Gregory Maguire: Wicked

Ich bin kein Fan der Oz-Bücher oder des Films und daher war ich mir unsicher, ob Wicked wirklich etwas für mich ist. Es beginnt mit einem dreiseitigen Prolog, in dem die Wicked Witch of the West Dorothy und ihre Mitstreiter auf dem Weg in die Smaragdstadt heimlich belauscht. Wilde Gerüchte über die Hexe werden ausgetauscht. Mir hat direkt gefallen, wie sie als möglicherweise nicht „richtig weiblich“ dargestellt wird und das als Anlass für ihre Bösartigkeit zu gelten scheint. Ich erahne interessante Motive in diesem Buch. Am Ende wird die Wahrheit, die vor allem mit politischer Intrige zu tun hat, angedeutet. Somit bin ich gespannt auf mehr.

Roberto Bolaño: 2666

Nicht sehr ermutigend sehe ich nach Aufschlagen meiner aus dem Tauschregal stammenden Ausgabe in großer Handschrift die Kurzkritik des Vorbesitzers: „Schrott!!“

Ich fange dennoch an zu lesen. Und nach kurzem verfestigt sich meine Befürchtung: Die Geschichte um den unauffindbaren deutschen Schriftsteller Archimboldi klingt weiterhin interessant, aber ob ich den erzählenden Stil fast ohne direkte Rede über die Länge von 1200 Seiten durchhalten kann, ist fragwürdig. In Form eines Hörbuchs oder vielleicht sogar noch eher Hörspiels wäre ich eher geneigt, so aber denke ich mir: Was soll’s, es gibt genug andere Bücher auf der Welt, sogar mitähnlichen Stories.

Anna Freeman: The Fair Fight

Der historische Roman um eine Boxerin im 19. Jahrhundert liegt seit Weihnachten 2016 hier rum. Nach dem kurzen Probelesen kann ich schon mal erleichtert feststellen, dass die Erzählerin geradeheraus von sich und ihren Umständen berichtet. Ich denke, es wird mir Spaß machen, mehr über sie und die noch nicht aufgetretenen anderen Figuren herauszufinden.

Joseph Heller: Catch-22

Eigentlich wollte ich mich nur überzeugen, dass dieses Buch humorvoller ist, als man erwarten würde. Und es liest sich auch wirklich gut. Nur habe ich auch das Gefühl, bei der englischen Ausgabe ein wenig von dem Humor zu verpassen, kommt doch immer wieder amerikanischer und militärischer Slang vor. Und im Amerikanischen bin ich sowohl sprachlich als auch kulturell nicht so bewandert. Eine deutsche Ausgabe wäre mir lieber. Ich bin mir daher etwas unschlüssig, werde das Buch aber noch behalten.

Kate Atkinson: Life after Life

Okay, normalerweise bin ich bei „Lasst uns Hitler töten“-Stories wegen des Klischees raus, aber Atkinson schafft hier in einer sehr kurzen Vignette eine ganze Welt. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was die Protagonistin in ihren vielen Leben noch so ausprobiert. Vielleicht lese ich hier direkt weiter!