#24in48 Rückblick

Banner des 24in48 Lesemarathon

Am letzten Wochenende habe ich meinen ersten #24in48 Lesemarathon bestritten. Diese Veranstaltung geht über ein ganzes Wochenende (also 48 Stunden) und Ziel ist es, in diesem Zeitraum 24 Lesestunden unterzubringen.

Der Readathon entstand aus dem Wunsch heraus, eine Alternative zum Dewey 24-Stunden-Lesemarathon zu schaffen. Das konnte ich vor der Teilnahme noch gut verstehen, doch jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher: 24 Stunden zu lesen und ein ganzes Wochenende zu opfern sind mir wesentlich schwerer gefallen als meine bisherigen Erlebnisse mit Dewey’s. Spaß hatte ich natürlich dennoch! Hier mein Bericht 🙂

Samstag: Mit Eifer in die Bücher gestürzt

Den Samstag hatte ich komplett frei und bin schon um acht Uhr aufgewacht. Ich konnte also bis zum Abend ungestört lesen. Da auch Hörbücher erlaubt sind, konnte ich bei Die Säulen der Erde zwischendurch im Haushalt werkeln und habe so auch wenigstens etwas Bewegung bekommen.

Extra für das Lesewochenende habe ich mir zusätzlich zu meinen aktuellen Büchern auch einen Manga ausgesucht, weil es immer gut ist, etwas leichtes (an Seiten und Inhalt) bei der Hand zu haben.

Am Ende des ersten Tages hatte ich in meinem Buch Magic’s Promise von Mercedes Lackey gute Fortschritte gemacht und zusätzlich Shinya Shokudou 2 komplett gelesen. Die Kurzgeschichten über Besucher eines winzigen japanischen Spätrestaurants sind immer wieder schön; den dritten Band hebe ich mir vielleicht für den nächsten Lesemarathon auf 🙂

Sonntag: Regen, lesen, Urlaubsplanung

Der Sonntag begann ebenfalls gegen acht Uhr. Ich konnte Magic’s Promise beenden und bin am Abend noch zum Folgeband Magic’s Price übergegangen. Dann musste ich drei Stunden pausieren, in denen ich meinen Sommerurlaub in England geplant und gebucht habe (*Vorfreude*). Einen großen Teil des restlichen Tages habe ich dann hörend verbracht. Trotz Regen bin ich auf einen Spaziergang vor die Tür gegangen, um mir die Füße zu vertreten. Dabei habe ich ein weiteres Stück von Die Säulen der Erde gehört. So langsam ließ auch die Konzentrationsfähigkeit nach; es war Zeit, #24in48 zu beenden.

Unterm Strich: 24 Stunden gelesen!

Mich packte doch der Ehrgeiz, die 24 Lesestunden vollzumachen, obwohl ich nicht mit diesem Ziel in den Readathon eingestiegen bin. Nach 24 Stunden und 2 Minuten war ich allerdings zufrieden. In 40 Stunden habe ich 24 Stunden gelesen – schon ein bisschen bekloppt

  • 07:08 – Magic’s Promise (Seiten 137-320) beendet
  • 02:00 – Shinya Shokudou 2 (153 Seiten) beendet
  • 13:39 – Die Säulen der Erde (20-50 %) ganz viel angehört
  • 01:15 – Magic’s Price (Seiten 1-38) begonnen

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich nächstes Mal wieder mitmache. Der Marathon hat zwar viel Spaß gemacht, ich war danach aber auch ausgelaugt und der Einstieg in den Alltag war auch gar nicht soo einfach. Ich hatte den ganzen Vormittag noch das Gefühl, ich sollte eingentlich lesen 😉 Eine schöne Überbrückung bis zu meinem nächsten Lieblings-Readathon, dem Dewey, ist es aber doch.

In English, please: Neuzugänge IV/2018

Dieser Beitrag sollte eigentlich letzte Woche erscheinen. Leider hat die Technik nicht mitgespielt und den Beitrag einfach auf Entwurfsstatus gelassen. Daher nun ein leicht verspäteter Neuzugänge-Post!


Geeks doing good

Eric Carter Reihe von Stephen Blackmoore

Ich hoffe, ihr kennt Worldbuilders, die alljährliche Spendenaktion von Pat Rothfuss, bei der man nicht nur Gutes tut, sondern auch alle möglichen coolen Dinge gewinnen kann? Ich habe 2017 gespendet und dank DHL bis zum Juli 2018 warten müssen, bis ich endlich meinen unverhofften Losgewinn in Händen halten konnte: Die ersten drei Bänder der Urban Fantasy Reihe um Eric Carter von Stephen Blackmoore.
Ich gebe zu: Gekauft hätte ich sie mir nicht. Aber wie mit jeder Urban Fantasy habe ich nun den Drang, ihr eine Chance zu geben, Merlin weiß warum.

Signiert wider Willen

Radiance Catherynne Valente

Bei Amazon bekomme ich irgendwie nie zugesendet, was ich bestelle: Radiance von Catherynne M. Valente wurde trotz wachsender Bekanntheit in unseren Breiten nie übersetzt, daher habe ich es online bestellt. Ich spekulierte auf eine unspektakuläre Taschenbuchausgabe. Was bei mir ankam: Ein leicht zerfleddertes Hardcover, von der Autorin signiert! Was mich dazu bewog, mich doch nicht zu beschweren 🙂

Aber zum Buch: Es geht um eine Dokumentarfilmerin in einer alternativen Zukunft, in der der Farbfilm noch nicht existiert, die durch das All reist und fremde Kulturen per Kamera erforscht. Oder so. Es ist SciFi und es geht um Film, mehr muss ich auch nicht wissen!

Aus dem Tauschregal entführt

Der kleine Freund und Der Engel mit dem Schwert

Unser lokales Büchertauschregal steht vor der Bäckerei. Darum ist für mich jeder Brotkauf mit einem gewissen Risiko verbunden. Und im Oktober wurde ich wieder mal fündig: Donna Tartts Der kleine Freund ist ihr letzter von mir noch ungelesene Roman. Obwohl ihre Geschichten nicht unbedingt meine Heimatgenres sind, saugt mich ihr Erzählstil immer komplett in das Buch.

Und dann war da noch Der Engel mit dem Schwert von C. J. Cherryh: Von dieser SF-Autorin höre ich immer wieder mal, aber was da im Tauschregal stand, sah eher nach Fantasy aus. Es spielt auf einem Planeten (daher SF?), der Venedig ähnelt und die Hauptfigur ist eine Schmugglerin zu Wasser, die unverhofft gefährliche menschliche Fracht an Bord in Form eines bedrohten Adligen mit Namen Mondragon hat. Irgendwie klang es ganz cool.

Großeinkauf in London

An Urlaube erinnere ich mich mittels Fotos, Reisetagebuch und – Büchern. Und in London kann man so verdammt gut Bücher shoppen! Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass alle Bücher Second-Hand-Ware sind. Bei dem aktuellen Wechselkurs bezahlt man ja nix 😉

Neue Bücher: Christopher Priest und Ursula Le Guin

Frei nach dem Motto „Mehr davon bitte“: The Affirmation habe ich blind ausgewählt, weil ich ein weiteres Buch von Christopher Priest lesen möchte. Anfang des Jahres war ich von The Prestige schwer begeistert. Hier geht es wohl um einen Typen, der mit einer Autobiographie beginnt und dann an der eigenen Erinnerung zweifelt oder so. Ich bin sicher, es wird wieder ein großartiges Vexierspiel, mehr muss ich auch nicht wissen.

Ursula K. Le Guins The Word for World is Forest habe ich mitgenommen, weil ich eindeutig mehr Le Guin lesen sollte. Nachdem ich diesen Frühling durch alle Erdsee-Bände geprescht bin, habe ich einige vereinzelte Texte von ihr gelesen und brauchte mehr. Dies scheint mir eine Kurzgeschichtensammlung zu sein, und die sind auf Deutsch schwer zu bekommen.

Entdeckt: Mythago Wood und The Female Man

Zwei golden Oldies: Mythago Wood von Robert Holdstock ist ein älteres Fantasybuch, von dem ich erst seit kurzem weiß. In einem alternativen England existiert ein kleiner Wald, in dem die Zeit anders läuft und der schon viele Menschen verschlungen oder wenigstens für immer verändert hat … Vielversprechend, oder?

The Female Man (Joanna Russ) ist ein Klassiker feministischer Science Fiction. Es geht um vier Frauen aus buchstäblich verschiedenen Welten, die aufeinander treffen.

Drei Buch-Schnäppchen: The Wolves of Willoughby Chase, Grief is the Thing with Feathers und Uncommon People

Joan Aikens The Wolves of Willoughby Chase habe ich nie gelesen, der Titel kam mir aber bekannt vor. Die Story klingt sehr interessant, mit einem alternativen England 1832, in dem es jede Menge Wölfe gibt, aber auch eine Zugverbindung Dover-Calais existiert. Die Illustrationen haben mich zum Kauf anmiert. Klingt nach einem perfekten Winterbuch.

Grief is the Thing with Feathers (Max Porter) ist ein Gedichtband, den ich schon länger auf dem Radar hatte. Da es um Trauer geht, frage ich mich allerdings, wann wohl der richtige Zeitpunkt ist, ihn zu lesen?

Und zuletzt ein Frustkauf: Uncommon People (David Hepworth) habe ich mitgenommen, weil ich das Buch, das ich schon seit Jahren suche, noch immer nicht gefunden habe. Die Rede ist von „All the Mad Men“ über die Subkulturen im London der Sechzigerjahre. Ich hoffe, dieses Buch über stilprägende Rockmusiker seit den Anfängen der Rockmusik bis zum Grunge war kein Fehlgriff.

Das Weihnachtsgeschenk

Nach dem Berg an Mitbringseln war ich froh, zu Weihnachten nur dieses eine Buch zu bekommen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es 750 Seiten schwer ist. Peter Ackroyds London. Die Biographie hatte ich schon an die zehn Jahre auf dem Schirm, aber den Wälzer auszuleihen wäre viel zu unpraktisch gewesen. Wie gut, dass mir dieser Weihnachtswunsch erfüllt wurde. Ich sehe mich schon mit Highlighter und Stift darin schmökern!


Und welche Bücher sind bei euch neu dazu gekommen, auf die ihr euch freut? Kennt ihr eines meiner neuen Bücher und könnt vielleicht Tipps geben, mit welchem ich unbedingt anfangen sollte? Oder welches Buch sich für welche Jahreszeit eignet?

Advent, Advent: Holly jolly

Wir sind gestern Abend aus London wieder gekommen. Da wir nicht zum ersten Mal da waren, konnten wir einige neue Ecken entdekcenund gemütlich über die Weihnachtsmärkte flanieren, im Pub rumlümmeln und die Seele baumeln lassen. Ich habe aber nicht nur einen Haufen neuer Bücher mitgebracht, sondern leider auch eine Erkältung eingeschleppt. Ich liege also mal wieder flach *seufz*. Aber das wars wert 🙂

Riesiger Weihnachtsbaum am Covent Garden

Samstag

Ich muss heute leider noch mal vor die Tür, um letzte Besorgungen vorm Fest zu machen. Ansonsten ist Bettruhe angesagt. Vielleicht schaffe ich es ja doch noch, Wicked oder/und Luck in the Shadows zu beenden. Im Zug gestern konnte ich schon die Weihnachtsgeschichte zu Ende lesen. Die Neuübersetzung wirkte, als habe die Übersetzerin zu viel Zeit mit der englischen Sprache verbracht, da Phrasen, die es im Deutschen gar nicht gibt, einfach Wort für Wort übernommen wurden. Ich finde das immer befremdlich. Die Geschichte selbst ist immer wieder lesenswert, kitschig und lustig und natürlich weihnachtlich.


Und das ist nun die kleine Dora. Es fehlt noch eine Verkleidung für den Topf. Leider haben wir keinen ausreichend großen Übertopf, aber da kommt enfach Geschenkpapier drum und fertig.

Den Tag haben wir lesend verbracht. Ich habe alerdings nicht meine oben erwähnte Lektüre, sondern ein GEO Epoche Heft über London gelesen. Darin war ein sehr amüsanter Artikel über Samuel Pepys nicht mehr allzu geheimes Tagebuch. Ich las ihn meinem Mann vor und wir mussten sehr viel lachen.

Danach habe ich meine neuesten Bücher in meine Leselisten eingepflegt. Ich habe ganz schön zugeschlagen und nenne sieben neue Bücher mein eigen. Nach Weihnachten trage ich meine Neuzugänge noch in einem Beitrag zusammen. Im September habe ich das gar nicht gemacht, die Liste wird also diesmal besonders lang. Vor allem, weil ich so schlecht darin bin, neue Bücher direkt zu lesen.

Update 22:30 Uhr

Ich habe den Großteil des Nachmittags und Abends mit Wicked verbracht und nun an die 70 Seiten gelesen. Damit mache ich jetzt auch noch etwas weiter. Da heute sonst nichts Spannendes mehr passiert und der Abend auch schon vorangeschritten ist, verabschiede ich mich schon mal bis morgen. Gute Nacht allerseits!


Sonntag, 4. Advent

Den Vormittag habe ich sehr gemütlich im Bett verbracht und mir mit BookTube und Wicked die Zeit vertrieben. Die dann auch schneller voranschritt als gedacht. Wenigstens erklärt das das Loch in meinem Magen! Zeit für einen Imbiss 🙂

Update 20 Uhr

Huch, der Tag war schon wieder so schnell vorbei! Ich bin ganz in Wicked verschwunden und nun bis auf die letzten 80 Seiten durch. Das Buch ist ungemein dicht, es „flutscht“ aber jetzt deutlich besser als die ersten 100 Seiten, als ich mir noch ganz Oz und Maguires politische und philosophische Ideen dazu aneignen musste.

Ansonsten habe ich einige Weihnachtskarten geschrieben und dabei Podcasts gehört. Ein ganz ruhiger Tag also. Meine Erkältung ist schon auf dem Rückzug. Ich fühle mich zwar noch schlapp, habe Kopfweh und kaum Stimme, verbrauche aber immerhin unsere Taschentücher nicht mehr im Akkord. Es sind die kleinen Dinge im Leben, über die man sich freuen sollte 🙂

Ich melde mich später nochmal und verschwinde jetzt wieder im finsteren, faszinierenden Oz!

Update 22 Uhr

Ich habe mich doch von Natira inspirieren lassen und Stirb langsam 2 geschaut 😀
Jetzt lese ich aber wirklich noch etwas. Ich werde aber nicht mehr lange durchhalten, bin ja schließlich schon früh wach gewesen. Danke an Ariana für das wiederholte Ausrichten der Vorweihnachts-Lesewochen. Ich bin zu so mancher weihnachtlichen Lektüre gekommen und hatte auch sonst viel Spaß! Fröhliche Festtage euch allen!

Advent, Advent: Märchenzeit

Das letzte Wochenende vor unserer Adventsreise nach London ist angebrochen! Ich bin froh, mal von der Arbeit ausspannen zu können. In der Zwischenzeit habe ich mich ein wenig von meinen eigenen Büchern entfernt, um mir noch mehr weihnachtliche Lektüre zu gönnen. Wie sich herausstellte eine sehr gute Idee!


Leserei der Woche und ein Kinobesuch

Ich habe (leider nur in e-Formaten, daher ohne Bild) Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens in neuer Übersetzung ausgeliehen und begonnen. Natürlich kenne ich die Geschichte um den knauserigen Ebenezer Scrooge in- und auswendig, aber das Original in ungekürzter Form habe ich noch nie gelesen. Das hole ich nun mit Genuss nach. Dickens ist so ein opulenter Erzähler und es macht den Eindruck, er hatte Spaß beim Schreiben dieser Geistergeschichte.

Ein Highlight der Woche war die Hörspielfassung von Die unendliche Geschichte. Ein absolutes Kleinod! Mit Schrecken wurde mir klar, dass ich das zugrunde liegende Buch nie gelesen habe. Ich war mir sicher gewesen, es zu kennen, aber die zweite Hälfte des Buchs war mir vollkommen neu! Ich habe den Schock inzwischen überwunden und höre mir das Hörspiel ein zweites Mal an 🙂

Statt Weihnachtsmarkt habe ich in dieser Woche einen freien Abend darauf verwendet, Bohemian Rhapsody noch im Kino anzuschauen. Ich kann die meisten Kritikpunkte nachvollziehen und finde, man merkt dem Film seine problematische Produktion an. Aber Queens Songs sind einfach unzerstörbar. Und mit Rami Maleks Performance war Freddie Mercury wiederauferstanden, eine schauspielerische Wahnsinnsleistung. Ich hatte also Spaß.


Samstag

Mein fertiges PuzzleIch bin mit meinem 1500-Teile-Puzzle fertig geworden! Aber langsam brauche ich mal ein neues Motiv, denn dieses setzte ich bereits zum dritten Mal zusammen. Ansonsten lese ich in Wicked und warte darauf, dass sich unsere kleine Weihnachtstanne an das Hausklima gewöhnt, damit ich sie in die Wohnung holen kann. Ich bin so ungeduldig, „Dora“ (ich gebe unseren Weihnachtsbäumen immer einen Namen) zu schmücken. Als wir sie im Einkaufswagen zur Kasse schoben, ist sie aufgeregt hin und hergewippt. Sie ist etwas krumm und ungleichmäßig gewachsen. Ich glaube, sie freut sich auch auf den Schmuck und die Lichter 🙂


Sonntag

Es hat heute morgen tatsächlich geschneit! Für Köln wirklich ungewöhnlich. Aber auf schöne Weise 🙂
Wir sind heute mit Packen und Vorbereitungen für unsere Reise beschäftigt, daher bin ich bis jetzt noch nicht zum Schreiben gekommen. Beim Packen haben wir Friday Night is Music Night angehört, diesmal mit Filmmusik und Songs aus Musicals rund um Märchen und das Phantastische. Sehr zu empfehlen und zudem moderiert von Hugh Bonneville. In der BBC-Mediathek kann man die Sendung noch ein paar Wochen nachhören.

Jetzt mache ich mich daran, noch ein wenig passende Musik auszuwählen. Wir reisen per Zug und ein bisschen Unterhaltung kann da nicht schaden. Ich melde mich später noch mal.

Update 22 Uhr

Freunde, ich haue mich aufs Ohr. Der Tag ging viel zu schnell vorbei: Wir haben noch Tickets für den Tower besorgt und ein bisschen Ausschau gehalten, was wir die Tage in London Feines machen könnten. Und nun bin ich reif fürs Bett. Dora steht jetzt im Wohnzimmer, ich habe es aber doch nicht mehr geschafft, ihr mehr als die Lichterkette umzuhängen. Sie neigt sich neugierig vor, um die anderen Pflanzen kennenzulernen und schaut herrlich unkonventionell aus.

Ich wünsche euch eine entspannte letzte Adventwoche, wir lesen uns am nächsten Wochenende wieder!

Advent, Advent: Wem die Stunde schlägt

Der Tag begann für mich bereits um 6:45 Uhr, als eine Nachricht mein Handy erreichte, das pflichtschuldig vibrierte. Nachdem ich zwei Stunden gelesen hatte, bin ich allerdings doch nochmal eingeschlafen – zum Glück, denn ich bin immer noch gesundheitlich angeschlagen. Mit einem komplett verwirrten Biorhythmus starte ich nun ein zweites Mal in den Tag: UM 12 UHR hat mich die Kirchenglocke geweckt!


Leserei der Woche

Die Woche über habe ich Hogfather von Terry Pratchett nach vielen Jahren erneut angehört. Wer es nicht kennt: Da ist die Weihnachtsgeschichte unter den Scheibenwelt-Romanen. Das meiste hatte ich ehrlich gesagt vergessen, was bei Pratchetts Erzählweise aber auch nicht verwundert. Ich war mehr erstaunt darüber, wie wenig TOD tatsächlich vorkommt. Der Sensenmann schlüpft hier gezwungenermaßen in die Rolle des Schneevaters (lies: Weihnachtsmanns), ist dafür aber nicht unbedingt geschaffen. Gleichzeitig ist ein durchgeknallter Assassine unterwegs und TODs Enkelin versucht herauszufinden, was mit dem richtigen Schneevater geschehen ist.

Damit bin ich aber fertig geworden und stecke nun in den Anfängen der Briefe vom Weihnachtsmann (der Dativ irritiert mich jedes Mal!). Ich habe nur das deutsche E-Book bekommen, aber darin sind auch Abbildungen der Originalbriefe und Illustrationen. Tolkiens Bilder mochte ich schon immer und es ist schön, seiner Erzählstimme mal in anderem Gewand zu begegnen. Es soll wahrscheinlich lustig sein, aber ich kann jetzt schon sagen, dass die Beziehung zwischen Weihnachtsmann und Eisbär etwas anstrengend ist: Immer hacken sie aufeinander herum und haben kaum ein liebes Wort füreinander übrig.


Samstag

Nachdem ich mich jetzt mit dem neuen WordPress-Editor herumgeschlagen habe, muss ich erst mal spätstücken, ich könnt ein ganzes Pferd essen (wenn ich Pferde essen würde) 🙂

Update 16 Uhr

Wir haben nach dem Frühstück noch Friday Night is Music Night angehört, eine wöchentliches Live-Musikprogramm der BBC, das herrlich altmodisch ist. Dabei habe ich auch ein paar Seiten in Wicked gelesen. Der Schreibstil gefällt mir immer besser, nur mit der Story an sich bin ich noch nicht ganz warm geworden. Aber größere Veränderungen bahnen sich an und ich bin gespannt, wie es weitergeht mit der kleinen grünen Elphaba.

Update 21 Uhr

Die Briefe vom Weihnachtsmann habe ich nun ausgelesen. Am Ende kommt der Polarbär ja doch noch recht gut davon. Ich fand es richtig traurig, mitten im Zweiten Weltkrieg mit der Geschichte aufhören müssen, da Tolkiens jüngste Tochter damals aufhörte, dem Weihnachtsmann zu schreiben. Ich habe auch einige Zeit mit dem „arktischen“ Alphabet verbracht und einen in dieser Schrift verfassten Brief vom Polarbär entziffert – war gar nicht so leicht 🙂

Jetzt schaue ich mir vielleicht noch einen Weihnachtsfilm an, mal sehen. Ich melde mich morgen wieder.


Sonntag, 2. Advent

… ich konnte ein weiteres Buch beenden: Die andere Seite des Himmels von Jeanette Walls habe ich als Hörbuch spontan ausgeliehen. Als ich heute morgen um Viertel vor 6 (!) von meinen Rückenschmerzen wach wurde, hatte ich so wenigstens etwas zu tun bei dem Versuch, durch diverse Dehnübungen Linderung zu schaffen.

Wir haben nun ein ausgedehntes Frühstück hinter uns, mit frischem O-Saft, Kardamom-Kaffee und Guacamole auf dem Brötchen. Ich fühle mich zum Glück wieder fitter, dafür wie gesagt nun mit Rücken. Menno.

Gestern habe ich noch Kevin allein zu Haus geguckt. Den Film habe ich zuletzt als Kind gesehen; dabei hätte es auch bleiben dürfen. Pluspunkt: John Candy als Polkakönig hat einen kurzen Auftritt.

Heute möchte ich noch weiter in Wicked lesen und schon mal planen, was in der nächsten Woche noch vorbereitet werden muss, damit wir alles für unseren London-Urlaub haben, wenn es so weit ist. Eine Liste, wem ich dort noch eine Kleinigkeit zu Weihnachten besorgen will, habe ich immerhin bereits 🙂

Update am Abend

Huch! Jetzt habe ich den ganzen Tag gepuzzelt, gekocht und Geschenke verpackt 😉 Kein bisschen gelesen habe ich. Und plötzlich war es Abend. Jetzt bin ich ziemlich platt, nach der kurzen Nacht habe ich einiges an Schlaf aufzuholen. Darum gute Nacht, ich mache nicht mehr lange!