Holländische Souvenirs: Neuzugänge II/2018

Was, kein Camelot-Leselog? Leider hat mich diese Woche die Arbeit von Warts Abenteuern fern gehalten. Stattdessen gibt es heute darum einen Buchbeute-Beitrag.

Im April und Mai war ich ganz abstinent vom Bücherkauf. War auch besser so, denn in Fortsetzung einer meiner liebsten Traditionen habe ich im Urlaub zugeschlagen. Wer hätte gedacht, dass es in Holland englische Second Hand Bücher gibt?

In Amsterdam habe ich einen gut sortierten und an das geordnete Chaos der Book Shops Hay-on-Wyes erinnernden Laden entdeckt. Der Besitzer war total lieb und hat sich noch ein wenig mit mir unterhalten, nachdem ich ihm vier seiner Fantasy-Bücher abgekauft hatte. Sogar ein Stück seiner Schokolade wollte er mir anbieten!

Aber zu den Büchern. Trotz der spektakulären Auswahl an Sachbüchern habe ich am Ende ein bisschen was für mein Fantasy-Leseprojekt eingekauft:

Mercedes Lackey: Magic‘s Pawn, Magic‘s Promise, Magic‘s Price

Valdemar, Last Herald-Mage heißt die ältere Reihe um Magie und Musik, die ich schon erfolglos in Hay-on-Wye gesucht habe. Hier standen alle drei Bände brav nebeneinander, zwar etwas vergilbt, aber sonst gut erhalten.

 

 

 

Hope Mirrlees: Lud-in-the-Mist

Ein ganz alter Klassiker ist Flucht ins Feenland von Hope Mirrlees, das ich vor Kurzem auch auf einem anderen Blog gesehen habe. Die Mischung aus Krimi und Märchen aus den Zwanzigern verspricht ein echter Schmöker zu sein.

 

 

Eleanor Catton: The Luminaries

Und dann dachte ich, es reicht mit den neuen Büchern. Bis ich Tage später in Middelburg rein zufällig wohl das einzig englischsprachige Buch in einem Second-Hand-Buchladen entdeckte. The Luminaries will ich schon seit beinahe zwei Jahren aus der Stadtbibliothek ausleihen, aber es ist nie auffindbar. Als ich den Wälzer für 2 € sah, musste er einfach mit. Vielleicht ist es auch besser, das komplexe Buch auf unbegrenzte Zeit zu haben und vor allem auch drin rummalen zu dürfen.

3 Gedanken zu “Holländische Souvenirs: Neuzugänge II/2018

  1. Kia ora, Sam.
    Ich denke ein Post ist besser als kein Post… 🧐
    Wobei die liebe Arbeit nur ein Aspekt ist; in den 24h Tag hängt ja auch noch jede Menge Leben mit drin. Will alles seine Zeit.

    Im Grunde mag eher Englisch die Zweitsprache der Niederländer sein, als das hierzulande gern angenommene Deutsch. Von daher dürfte auch der angelsächsische Buchmarkt gut bestückt sein (allein des schieren Angebots wegen).

    Das Cover von „Lud in the Mist“ ist ausdruckstark angelegt.

    bonté

  2. Oh, die Romane von Mercedes Lackey mochte ich damals sehr, sehr gern. (Aktuell stehen sie auf meiner Reread-Liste, um herauszufinden, ob sie mich immer noch so begeistern können – wovon ich allerdings ausgehe. *g*)

    Bücher als „Urlaubsmitbringsel“ sind neben Geschichten rund um das Buchkaufen im Urlaub das Beste! Ich hoffe, du wirst noch lange an diese Auszeit und den netten Buchladenbesitzer denken. 🙂

  3. Ach, hätte ich letztes Jahr doch diesen Laden auch entdeckt, als ich in Amsterdam war! Aber vermutlich hätte ich eh keine Zeit zum Bücherstöbern gehabt (war damals dienstlich unterwegs).

    „Lud-in-the-Mist“ ist ein ganz wunderbares Buch! Ziemlich witzig und charmant; mehr Krimi als Fantasy und recht anspruchsvoll geschrieben. Ich hatte vor ein paar Jahren sehr viel Freude mit der deutschen Übersetzung.

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