Herbstlesen 2017: Wochenend und Sonnenschein

Winterkatzes Herbstlesen Oktober 2017Oktoberzeit heißt Herbstlesen! Bei Winterkatzes schöner Tradition bin ich natürlich wieder gerne dabei. Mich erwarten diesen Monat Familienbesuche, ein Ausflug nach Frankfurt und der Dewey Lesemarathon. Trotzdem will ich wenigstens an einigen Tagen dabeisein. So wie heute.


Mein Freund und ich haben heute einen kleinen Ausflug zu einer Talsperre geplant; zum Glück spielt das Wetter heute mit, nachdem es gestern nur geschttet hat. Daher werde ich erst heute abend eure Beiträge lesen und kommentieren können. Dann möchte ich selber auch noch ein bisschen schmökern:

A Song for Arbonne von Guy Gavriel Kay hatte mir Neyasha ans Herz gelegt und auch auf ihrem Blog vorgestellt. Da meine Ausgabe recht wuchtig ist, komme ich nur sehr langsam vorwärts, denn meine Primetime beim Lesen ist eigentlich die Bahnfahrt zur Arbeit, wohin ich den Wälzer aber nicht schleppen will. Bisher gefallen mir das Setup und Kays Scheibstil sehr gut.

Dann habe ich noch, perfektfür den Oktober, mit Ray Bradbury’s Something Wicked this Way Comes angefangen. Auch hier bin ich noch nicht weit, aber die opulente anspielungsreiche Sprache hat mich von der ersten Seite gefesselt.

Nach dem Ausflug melde ich mich wieder und wünsche schon mal allen Teilnehmern einen entspannten (Lese-)Tag!


Leseabend

Nach einem schönen Tag draußen bin nun bereit für einen Abend auf der Couch! Leider konnte man an der Talsperre nicht bis ans Wasser (nicht mal sehen konnte man es, dafür aber riechen! So wunderbar frisch!). Aber der Wald war richtig verwunschen und ich habe ein paar Pilze gefunden. Ich sammle zwar keine Pilze, fotografiere sie aber gerne:

Pilzparade vom Waldspaziergang
Sind die nicht schön?!

Erst durch eine Gedenktafel am Wegesrand haben wir erfahren, dass für die Talsperre wohl eine große Umsiedlungsaktion stattfand. Ich stelle es mir unfassbar traurig vor, seine Heimat so unwiederbringlich zu verlieren.

Wiehltalsperre Gedenktafel
Zum Lesen vergrößern

Nach dem Tag draußen kuschle ich mich jetzt schön mit Tee und A Song for Arbonne auf die Couch und mache noch eine Blogrunde.

10 Gedanken zu “Herbstlesen 2017: Wochenend und Sonnenschein

  1. Oh, im Oktober ist wieder Deweys Lesemarathon? Mal sehen, ob ich da wieder mitmache.

    Ich kenne das Problem der dicken Bücher für unterwegs, da meine Hauptlesezeit auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist. Das ist auch der Grund, weshalb bei mir e-books fast nie lange auf dem SuB landen, sondern immer sofort weggelesen werden. Aber vielleicht kommst du ja heute ein bisschen bei „A Song for Arbonne“ weiter. Ich hoffe, es gefällt dir! Ich fand ja beim ersten Lesen den Anfang etwas konfus, aber ich kann dir versichern, dass sich später alles zusammenfügt. 🙂

    1. Genau den Eindruck hatte ich auch (allerdings war ich zwischendurch auch krank und da ist die Konzentration ja bekanntlich sowieso im Keller). Aber so langsam lichtet es sich und ich beginne, die Geschichte zu genießen.

      Wäre ja toll, wenn du wieder beim Lesemarathon dabei bist, dann können wir uns gegenseitig anfeuern 😀

  2. Schön, dass du wieder dabei bist! Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausflug und später natürlich beim Lesen. 🙂

    Umfangreiche Bücher sind wirklich nicht die beste Transportlektüre, da hoffe ich, dass du an den kommenden Wochenenden Zeit findest, um mit „A Song for Arbonne“ weiterzukommen. Bei deiner (und Neyashas) Lektüre denke ich verflixt oft, dass ich den Autor oder den Roman auch mal wieder lesen könnte. Jetzt müsste ich es nur noch schaffen diesen Gedanken mal umzusetzen. *g*

    1. Hast du auch immer so viele neue Bücher, dass du kaum zu den alten zurückkommen kannst? Ich finde das auch manchmal frustrierend; ich kann zum Beispiel nicht einfach sagen „Hey, darauf hätte ich jetzt noch mal Lust“ und das Buch dann direkt lesen. Dazu bin ich normalerweise zu neugierig auf meine ungelesenen Bücher.

      1. Meine Neuzugänge oder der SuB halten mich nicht von Rereads ab (eher meine Bibliotheksausleihen oder die Tatsache, dass ich viele Jahre lang nicht an meine alten Bücher herangekommen bin). Mir geht es vor allem um Autoren (und Titel), die ich als Teenager aus der Bibliothek ausgeliehen habe. Gerade bei den SFF-Klassikern habe ich damals viel gelesen und die entweder als „nichts für mich“ oder „kenne ich, was kann ich Neues entdecken“ abgehakt. Inzwischen ist aber so viel Zeit vergangen, dass ich diese Romane vermutlich vollkommen neu für mich entdecken könnte und vermutlich ganz anders einschätzen würde. Deshalb nehme ich mir das Lesen jedes Mal vor, wenn ich über einen dieser Autoren oder Titel stolpere – und bekomme es dann doch nicht auf die Reihe! Zum Teil liegt das daran, dass diese Bücher zu alt sind, um in der Bibliothek noch im Bestand zu sein und auf Verdacht kaufe ich sie mir nicht so schnell, nur um meine Erinnerungen aufzufrischen.

        Pilze sind aber auch dekorative Fotoobjekte! Sehr schöne Bilder sind bei eurem Spaziergang heute entstanden. 🙂

  3. Boah, wieso haben heute alle schönes Wetter nur wir nicht? *grumpf* Aber ich will mich nicht beschweren, so kann ich wenigstens guten Gewissens auf der Couch liegen und lesen.

  4. Schön, dass Du Deinen Ausflug so genossen hast, auch wenn es nicht bis ganz an die Talsperre ging. Die Pilzfotos sind toll. Ich bewundere ja die Menschen, die sich sicher durch den Pilzdschungel bewegen und Pilze sammeln können; ich gehöre nicht dazu.

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