April-Lesestapel

April LesestapelIn den letzten Monaten habe ich immer mal erwähnt, dass bei mir einige halb gelesene Bücher herumliegen. Für die scheinbar nie genug Zeit da ist. Was Quatsch ist. Man müsste ja bloß aufhören, immer wieder neue Bücher rauszusuchen 😉
Also: Im April will ich erst einmal die Bücher beenden oder lesen, die ich mir in den letzten Monaten vorgenommen hatte. Auf dem April-Lesestapel werden also nur alte Bekannte liegen. Davon allerdings reichlich 🙂

Leseliste April: Bücher, die (unverdient!) liegen blieben

David Eddings: Demon Lord of Karanda

Mein Ziel ist es immer noch, die restlichen Bücher der Malloreon-Saga bis Ende Juni zu lesen. Darum will ich so bald als möglich zu diesem dritten Band kommen.

Deborah Tannen: Das hab‘ ich nicht gesagt!

Angefangen und nie beendet, vollkommen grundlos. Dieses unterhaltsame Linguistikbüchlein schmachtet mich seit Wochen an und will beendet werden.

Rebecca Gablé: Der König der purpurnen Stadt

Mir fehlt einfach die Energie, abends noch groß zu lesen. Darum ist dieser historische Wohlfühlschmöker komplett liegen geblieben. Er braucht dringend meine Aufmerksamkeit.

Jim Butcher: Sturmnacht

Wenn ich mich für etwas schäme, dann dafür, wie lange diese unterhaltsame, (bisher) gut konstruierte Urban Fantasy bei mir halb gelesen rumliegt.

Louisa May Alcott: Little Women

Bisher bin ich sehr gespalten, was dieses Buch angeht. Einerseits mag ich die Charaktere (eher Typen) und die kleinen Episoden aus ihrem Leben, andererseits stört mich das deutlich spürbare Programm des Romans.

Alberto Manguel: Eine Geschichte des Lesens

Immer noch ist mir schleierhaft, wie ich diesen Wälzer lesen soll, aber ich werde es immer weiter versuchen!

Françoise Sagan: Bonjour Tristesse

Wie kann ein so schmaler Band liegen bleiben? Ernsthaft.

14 Gedanken zu “April-Lesestapel

  1. Für „Sturmnacht“ solltest du dich wirklich schämen! 😀 Wenn du es erst einmal wieder in die Hand nimmst und dir vielleicht den Abend dafür freinehmen kannst, dann ist es bestimmt schnell beendet.

    Was Wälzer angeht, so teile ich mir die ja gerne etwas auf. Ich habe gerade ein Buch mit 850 Seiten über den Dreißigjährigen Krieg, bei dem ich so abgeschreckt vom Umfang war, dass ich es mir in 30-Seiten-Portionen aufgeteilt habe. So habe ich den Wälzer gelesen bis ich ihn in der Bibliothek wieder abgeben muss, habe nicht das Gefühl, ich müsse jetzt soooo viel lesen, wenn ich zu dem Buch greife – und freue mich, wenn ich so drin bin, dass ich mein selbstgestecktes Tagesziel überschreite. Oh, und ich habe nebenbei noch genügend Zeit, um andere Bücher zu lesen. 😉

    1. So finde ich es auch am gemütlichsten. Zu meiner Verteidigung: An der Sturmnacht-Misere bin ich nicht allein schuld. Das war unser Vorlesebuch (ich lese meinem Freund immer noch vor), aber wir hatten einige Zeit einfach allgemein keine Lust zu lesen. Ich dachte, Butcher würde uns aus dieser Flaute reißen, er ist aber kläglich gescheitert. Ich wollte natürlich nicht ohne meine bessere Hälfte weiterlesen, und da bin ich nun. Ich freue mich sehr, das Buch jetzt doch im Alleingang beenden zu können. Auch wenn es zum Vorlesen schon sehr geeignet war.

    1. Das sieht nach einem krassen Jetpack Bug aus. Aus irgendeinem Grund wird deine eingebene Zahl zu einem embedded video von vimeo, nämlich das mit deiner zahl in der url. Das ist womöglich das Verrückteste an Code, was ich je gesehen habe!

      1. Das ist sehr seltsam! Mein Mann meinte eben schon, dass es vielleicht ein April-Scherz gewesen sei. Woran ich natürlich nicht gedacht habe, weil ich diese Sache mit dem April-Scherz immer komplett verdränge. Auf jeden Fall war das sehr seltsam!

  2. „Der König der purpurnen Stadt“ ist ja eines meiner Lieblingsbücher von Rebecca Gablé – da kann ich dir natürlich nur empfehlen, weiterzulesen und dranzubleiben. Auch wenn ich verstehen kann, dass das dann abends nach getaner Arbeit schweirig sein kann. Aber für mcih ist es ein Buch, in das ich so richtig abtauchen kann. 🙂
    „Bonjour tristesse“ steht auf meiner „Want-to-hear“-Liste für April – da bin ich schon sehr gespannt drauf!
    Ich drück dir die Daumen, dass du mit deinen angefangenen Büchern diesen Monat weiterkommst und wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

    LG Sabine

    1. Danke, Sabine! Dir auch viel Spaß mit Bonjour Tristesse!
      Gablé ist für mich auch immer so richtig zum Abspannen, der perfekte Schmöker. Darum war es mir auch nicht wichtig, schnell da durch zu kommen, ich wollte genießen. Jetzt werde ich das Buch wohl auf dem Weg zur Arbeit lesen – Bahn sei dank habe ich jeden Tag etwa eine Stunde Lesezeit 🙂

  3. Salut, Sam.
    Persönlich lese ich eigentlich gern mehrere Bücher nebeneinander. Je noch dem jeweiligen Gusto. Was sich allerdings am reibungslosesten bei Sekundärliteratur bewerkstelligen läßt – oder Short Storiy-Sammlungen. Allerdings kann ich auch nach einem halben Jahr Pause wieder in einen Roman einsteigen. 🙂

    Den jungen Frauen in Louisa May Alcotts Buch scheint die Autorin lediglich eine Zukunft in der „sicheren Obhut“ eines Mannes zubilligen zu wollen. Konservativ aus unserer Sicht und wohl auch nicht ein Lebensbild für die aufkommenden Frauenrechtlerinnen jener Zeit. Vermutlich aber war Louisa May Alcott für die Erzkonservativen Ihrer Jahre bereits schon zu liberal.
    Wenn ich mir den gesellschaftlichen Konservatismus in den Staaten aktuell besehe, wäre sie heute ebenso Außenseiterin. Ein Land in der innigen Nabelschau.

    Als Film sehr zu empfehlen ist die Biographie von Françoise Sagan. Getragen von einer fabelhaft aufspielenden Sylvie Testud.

    bonté

    1. Kann ich mir vorstellen, dass die Biographie der Sagan schonfür sich interessant sein muss; ich schau mal, ob ich an den Film komme.
      Mich wundert etwas, dass Little Women immer noch so beliebt ist. Denn obwohl ich die Figuren, soweit vorhanden, ganz liebenswert sind, sind sie eben nicht wirklich ausgereifte Figuren, sondern eher verschiedene Typen. Ich kann auch nachvollziehen, dass die Familiendynamik einfach gemütlich und liebenswert ist, aber da kommt mir dann immer wieder der christlich mahnende Zeigefinger in den Weg.
      Obwohl ich grundsätzlich nichts gegen Dankbarkeit und Ehrlichkeit einzuwenden habe, stört es mich doch arg, wenn ich das alles ausschließlich wegen eines Gottes tun soll. Darum komme ich nie ganz in dem Roman an, kann mich nicht entspannen.

  4. Huhu,

    interessante Buchauswahl! Bonjour Tristesse ist super und man liest es einfach so weg! Ein wirklich tolles Buch, auf meinem Blog hab ich auch eine Rezension dazu. Little Women stand schon ewig auf meiner Liste und noch dazu hast du genau diese schöne Ausgabe, die ich mir sehr sehr sehr lange schon wünsch ! Ich bin mir sicher, dir wird das Buch gut gefallen 🙂 Liebe Stöbergrüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.