#Fastnachtslesen_2017 Teil 2

Gaby Wood Edison's Eve

Ach herrlich, ich konnte mal wieder richtig ausschlafen! Dafür haben sich gestern noch hartnäckige Kopfschmerzen eingestellt. Aber was will man machen?
Für heute nehme ich mir den Rest von „Edison’s Eve“ vor; ansonsten will ich vielleicht mal einen Film anschauen. Schade, dass ich bei dem Traumwetter heute im Bett liegen muss, das muss ich mir irgendwie versüßen. Mehr dann später.

P.S.: Der Server ist entrümpelt und Bilder können wieder hochgeladen werden! Jippieee


Update 15:45

Gerade bin ich mit „Edison’s Eve“ fertig geworden. Das letzte Kapitel hat mir leider nicht so gut gefallen, weil es von den mechanischen Spielzeugen vollends abweicht und stattdessen über Kleinwüchsige und deren Wahrnehmung als „Puppen“ spricht. Im Kontext dieses Buches fand ich es etwas fehl am Platz. Allgemein gefiel mir das Buch aber gut und ich würde es auch empfehlen.

Als nächstes fange ich vielleicht mit „Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele“ von Douglas Adams an. Das ist der zweite Band um Dirk Gently’s holistische Detektei und sieht nach einer kurzweiligen Lektüre aus. Wenn auch bei diesen Geschichten das Chaos hinter der nächsten Biegung wartet 🙂


Update 23:00 (huch)

Jetzt hat mich die Urlaubsplanung doch noch vom Lesen abgehalten! Mit Douglas Adams bin ich nicht sehr weit gekommen, stattdessen habe ich den ersten Band von Shinya Shokudou (Midnight Diner) zu Ende gelesen. Ausflüge ins Manga-Genre sind für mich eher selten und diese Slice of Life Stories waren wirklich ein netter Zeitvertreib und lassen einen leicht hungrig zurück. In jeder Geschichte steht ein japanisches Gericht im Zentrum, soviel zur Erklärung.

Bei dem Versuch, mit „Das Schwert in der Stille“ anzufangen, wurde ich dann von meinem Lieblingsadmin unterbrochen und habe den restlichen Abend unseren Urlaub geplant. Die paar Minütchen, die ch reingehört habe, waren aber sehr vielverprechend! Jetzt begebe ich mich aber ins Bett (also im übertragenen Sinn, ich lieg ja eh den ganzen Tag hier). Bis morgen!

#Fastnachtslesen_2017 Teil 1

Während sich der Rest der Stadt die Clownsnase aufsetzt und gepflegt einen hinter die Binde gießt, habe ich beschlossen, stattdessen an Wörterkatzes Fastnachtslesen teilzunehmen. Von Weiberdonnerstag bis Veilchendienstag wird gelesen und sich ausgetauscht; eine gute Alternative zu den apokalyptischen Menschenaufläufen in Köln. Ach, die Freuden des Kölner Lebens 🙂
Gif von Mauro Gatti via GiphyMich hat zeitgleich ein Virus erwischt, sodass ich wahrscheinlich Karneval komplett im Bett verbringen werde. Was immerhin mehr Lesezeit bedeutet, auch wenn es mit der Konzentration gerade nicht weit her ist.

Ich habe mir für heute zwei Bücher vorgenommen: Zum Einen ein Sachbuch, dass ich bereits begonnen hatte, und dann noch ein Hörbuch, dass ich eben bei der onleihe ausgeliehen habe.
Bei dem Buch handelt es sich um „Edison’s Eve“, eine Geschichte der Entwicklung von androiden Automaten und letztendlich wohl auch Computern mit künstlicher Intelligenz, nehme ich an. Gerade bin ich in einem Kapitel über das französische Genie Vaucanson, ein Mann, der im 18. Jahrhundert erstaunliche Flöte spielende Maschinen gebaut hat (und eine Ente, die auch zumindest scheinbar essen und verdauen konnte). Immer wieder geht die Autorin Gaby Woods auf die mit dem Bau der Automaten verbundenen philosophischen Fragen und ethischen Bedenken ein, was sehr interessant ist. Dass die meisten Automaten heute verloren sind, gibt dem ganzen Buch einen Schuss Melancholie. Sehr vielversprechend bisher. Einen der berühmteren Automaten sieht man übrigens in dem Film „Hugo Cabret“ (hier ein tolles Vorführvideo, den Automaten gibt es noch immer!).

Als Hörbuch habe ich mir „Der Rubin im Rauch“ von Philip Pullman besorgt, da es mir eine Freundin empfohlen hatte. Außer „His dark materials“ habe ich von dem Autor noch nichts gelesen und möchte das gerne ändern. In dem Roman erhält die junge Sally Lockhart nach dem Tod ihres Vaters in den indischen Kolonien einen rätselhaften Brief. Viel weiter bin ich noch nicht 🙂

Ich melde mich am Nachmittag wieder und versuche erst mal, mich auszuruhen. Allen Teilnehmern wünsche ich viel Spaß!


Update Donnerstag 17:30

Mit „Edison’s Eve“ bin ich nach einem kleinen Mittagsschläfchen ordentlich weitergekommen, sodass ich mich jetzt beinahe auf der Hälfte des Buches befinde. Im letzten Kapitel ging es um den berühten Schachautomaten Der Türke, der vielen Zeitgenossen Kopfzerbrechen bereitet hat. Ich glaube sogar, das Lüften seines Geheimnisses (er wurde von Menschen im Inneren bedient) hat im Deutschen den Begriff „getürkt“ hervorgerufen. Das steht natürlich nicht in dem englischsprachigen Buch, welches aber weiterhin faszinierend ist.

Ich war kurz davor, mal wieder einen Harry Potter zu lesen, da erinnerte ich mich an das Hörbuch „Der Rubin in Rauch“, den ich vor dem Nickerchen begonnen hatte. Leider ist die fragmentarische Art, wie die Geschichte hier erzählt wird, nicht so sehr kompatibel mit meinem im Standby-Modus befindlichen Gehirn; ich komme kaum hinterher. Seltsam, dass mir ein englisches Sachbuch über Erfinder und Philosophen im 18. Jahrhundert weniger Probleme bereitet als ein Jugendkrimi in Hörbuchform.

Zudem habe ich festgestellt, dass ich keine Bilder in mein WordPress laden kann. So ein Problem, mit dem ich mich gerade gar nicht befassen kann, wegen besagter Hirndeffizienz. Also bleibt es hier vorerst unbebildert, ich sehe aber mal, was sich machen lässt, sobald es mir besser geht (oder vielleicht könnte ja meine bessere Hälfte …?).

Mich erstaunt, wieviel ich bereits lesen konnte, trotz Kranksein, was bei mir auch gerne mal zu einer Netflix-Orgie führt.


Update 21:45

Und ich bin fertig mit „Der Rubin im Rauch“ und leider hatte ich mit dem Buch einige Probleme. Pullman verschenkt hier jede Menge Potenzial und greift stattdessen auf alte Stereotype (die häßliche = fiese Alte, der gefährliche Ausländer) zurück, die mir nicht nur persönlich auf den Senkel gehen, sondern die einfach nicht okay sind. Die anfangs interessant erscheinende Sally mit ihren Wirtschaftskenntnissen hatte nicht genug Profil, um irgendeinen Eindruck zu hinterlassen. Und wirklich clever erscheint sie dann auch nicht. Außerdem bestand hier ein krasser Gegensatz zwischen Erzählton (Jugendbuch) und Inhalt (Gewalt, Drogen, Folter). Grundsätzlich kann man jedes dieser Themen in einem Jugendbuch unterbringen, nur das so unkommentiert stehen zu lassen finde ich bedenklich.

Also alles in allem nichts für mich. Ich gebe zu, dass bei dem gekürzten Hörbuch, mit dem ich es hier zu tun hatte, möglicherweise einiges Gute gestrichen wurde. Aber die negativen Punkte lassen sich damit nicht ganz wegerklären.

Mit „Edison’s Eve“ bin ich noch nicht weiter gekommen, werde aber jetzt noch ein bisschen darin schmökern, bis mir die Augen zufallen (gebt mir fünf Minuten :)). Morgen geht es dann weiter mit meinem nächsten Hörbuch, „Das Schwert in der Stille“ von Lian Hearn. Bevor sich jemand wundert: Ich habe vor Kurzem einfach mal einen Stapel Hörbücher aus der Jugendabteilung meiner Bib ausgeliehen. Dieses Buch steht auf meiner Fantasy-Leseliste und ich bin sehr gespannt auf einen hoffentlich gelungenen Mix aus japanischen Mythen und Fantasy.


Tag 2

Heute habe ich erst mal meine Krankheitsbescheinigung zur Post gebracht, wofür ich gefühlt eine Stunde gebraucht habe, und bin dann ich die Badewanne gestiegen (ohne Buch). Ich bin also heute noch nicht zum Lesen gekommen, werde das aber gleich ändern und mich später wieder melden!


Update 22:45

Huch, der Tag ist ja schon um! In „Edison’s Eve“ bin ich wieder 100 Seiten weiter gekommen. Es gab ein Kapitel zu Thomas Edison, der tatsächlich eine sprechende Pupe entwickelt und in Massenproduktion gebracht hat. Außerdem habe ich gelernt, dass der Typ ein frauenfeindlicher Arsch war, der Intelligenz bei Frauen für unmöglich hielt und einfach jeder Frau, die ihm das Gegenteil bewies, fortan mit Männernamen ansprach.

Viel angenehmer und interessanter war dagegen ein Kapitel, mit dem ich nicht gerechnet hatte: Es ging um Georges Méliès, dem Erfinder des erzählenden Films. Ich bin von seinem Werk und seiner Lebensgeschichte schlicht fasziniert und habe das Kapitel dementsprechend verschlungen. Dabei haben ihm seine Verbindungen zu bereits genannten Personen sowie seine Filme über animierte Puppen diesen Platz im Buch verschafft.

Morgen steht dann das letzte lange Kapitel an, in dem es um die Doll Family geht, von der ich noch nie etwas gehört habe. Und mein Hörbuch? Ich bin doch noch nicht dazu gekommen, mit „Das Schwert in der Stille“ zu beginnen. Morgen werde ich übrigens einen neuen Post beginnen, der hier wird doch arg lang.

Irischer März (ein Lebenszeichen)

Hallo zusammen! Da bin ich nun wieder. Diese lange Pause hatte ich nicht beabsichtigt – mir war einfach, als hätte ich nichts zu erzählen.
Das kommt zum Teil daher, dass ich in diesem Jahr viel langsamer lese, gefühlt so wie vor Goodreads und Blog – meine „natürliche“ Geschwindigkeit sozusagen. Was wirklich schön ist, weil ich wieder mehr in die Geschichten eintauchen kann. Prompt habe ich mich in ein Buch verliebt, von dem ich euch gerne demnächst berichten will. Wer mir auf Goodreads folgt, weiß vielleicht schon, dass es sich um „Tell the Wolves I’m Home“ von der begabten Carol Rifka Brunt handelt.

Der irische März: Irische Autoren lesen

Neben meiner wiederentdeckten Lesegemütlichkeit hält mich auch die Urlaubsplanung vom Bloggen ab: Es geht nach London und dann noch nach Irland und ich freue mich ganz verrückt darauf. Aus diesem Anlass habe ich beschlossen, den März ins Zeichen Irlands zu stellen und einige irische Autoren auf meinem SuB zu lesen. Was zeitlich passt, ist doch am 17. März der St. Patrick’s Day.Irland lesen BannerIch lade euch herzlich ein, mit mir zu lesen! Ihr könnt ein Buch oder mehrere lesen, auch das Format ist ganz egal. Es sollte nur in Irland spielen und/oder von einem irischen Autor stammen. Ich selbst habe auf meinem SuB drei passende Bücher ausgemacht:

James Joyce: Dubliner
Die quintessenzielle Dublin-Lektüre für alle, die den Ulysses schon gelesen haben 😉 Am liebsten würde ich allerdings den noch mal lesen, werde ich doch am Bloomsday vor Ort sein!

Paul Murray: Skippy dies
Da es mir ein Rätsel ist, dass sich dieses Buch noch ungelesen in meinem Regal befindet, freue ich mich hierauf besonders. Worum es genau geht, weiß ich gar nicht; irgendwas mit Jungen auf einem Internat. Ach ja, und einer von ihnen heißt Skippy, und er stirbt.

John O’Farrell: An Utterly Impartial History of Britain
Thematisch weniger passend, doch der Autor ist Ire. Im Vorwort gibt er zu, es handele sich größtenteils um eine Geschichte Englands – vielleicht kann ich ja noch etas für den London-Aufenthalt aufschnappen.

Ich würde mich sehr über eure Beteiligung an meinem kleinen literarischen Ausflug nach Irland freuen und melde mich in der nächsten Woche mit einer Leseempfehlung für „Tell the Wolves I’m Home“. Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und hoffe, ihr konntet das schöne Wetter am Wochenende gnießen!

BuchSaiten Blogparade und ein kleines Fazit 2016

Die BuchSaiten Blogparade ist inzwischen festes Buchblogger-Inventar; im achten Jahr ist die Aktion in die liebevollen Hände von Petzi übergegangen. Die Fragen (und der Name) sind dabei gleichgeblieben. Und da ich diese Fragen nicht beantworten kann, ohne an meine anderen Leseerlebnisse, Erfolge und Niederlagen zu denken, folgt ein winziger Rückblick auf meine Ziele, die ich mir für 2016 gesetzt hatte, und was ich so im kommenden Jahr vorhabe.

Welches Buch hat dich in diesem Jahr positiv überrascht?

Edward Albee: Who's afraid of Virginia Woolf?Who’s afraid of Virginia Woolf? von Edward Albee, einer der vielen Künstler, die wir in diesem Jahr verloren haben. Während ich ein düsteres, leicht angestaubtes Familiendrama erwartet hatte, war dieses Kammerstück clever, spannend und seine Charaktere schräg bis zynisch. Am Ende wird man dann durch einen Bruch überrascht und bekommt einen neuen Blick auf die Figuren. Seitdem hoffe ich, mal eine Aufführung des Klassikers zu sehen und auch den Film mit Elizabeth Taylor möchte ich noch ansehen.

Welches Buch hat dich in diesem Jahr negativ überrascht?

Sylvie Germains Buch der Nächte hat mich als Teenager mit seinen Märchenmotiven, verwoben in einer Familiensaga, erwischt – ein glücklicher Fund. Mit Der König ist nackt liegt der Fall leider ganz anders: Ein höchst realistischer und vollkommen unspektakulärer Roman, zu dem ich schon jetzt keine Inhaltsangabe mehr machen kann. Nach dieser Pleite steht fest, dass ich nächstes Jahr Das Buch der Nächte wieder lesen will.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr?

Da kann ich nicht bei einem Namen bleiben! Viele neue Autorinnen habe ich durch mein bewusses Ziel, mehr Frauen zu lesen, entdeckt, und auch Virginia Woolf mit Orlando und Ein Zimmer für sich allein irgendwie lieben gelernt. Dann muss ich unbedingt Alison Bechdel nennen, deren Fun Home für mich eines der besten Bücher 2016 war. Charlotte Perkins Gilman, Spider Robinson, Carol Ann Duffy und auch Kurt Vonnegut habe ich dieses Jahr zum ersten Mal gelesen und will mehr.

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr?

Joanne M. Harris: The Gospel of LokiThe Gospel of Loki hat ein mit satten Farben gespicktes Cover und funkelt auch ein wenig. Die karge Landschaft bekommt so etwas Magisches, passend zu den Geschichten über die Götter des Nordens.

 

Welches Buch wollt ihr unbedingt 2017 lesen?

Vieles und sowieso alles, was in meinem Regal ungelesen Staub sammelt! Da es schon seit zwei Monaten ständig ausgeliehen ist, will ich aber ein Bibliotheksbuch nennen: Die Gestirne von Eleanor Catton. Gerade, weil ich einfach nicht daran komme, habe ich inzwischen einen Narren an dem Mammutwerk gefressen und meine Erwartungen an den Roman sind hoch. Von der Frankfurter Buchmesse 2015 habe ich noch ein Heft mit Interviews, Rezensionen und (Gott sei dank!) einem Personenverzeichnis, jetzt fehlt mir nur noch das eigentliche Buch.


Ein kurzes Wort zu Projekten 2016

Für 101 Fantasy habe ich in diesem Jahr das 50. von 101 Büchern gelesen, doch die allerwenigsten rezensiert. Daran arbeite ich, denn ihr sollt ja auch was davon mitbekommen. Ähnliches gilt für mein Projekt, mehr Frauen zu lesen: Ich habe tatsächlich mein 50/50-Ziel erreicht, aber wenig davon mitgeteilt. Das Jahr war einfach sehr ereignisreich und so musste ich mich erst mal an mein neues Leben gewöhnen und hatte deutlich weniger Zeit für Buchflimmern und auch vor allem für das Kommentieren auf anderen Blogs (gelesen und still zugestimmt habe ich aber ganz oft ;)). Die Weltenbummler-Challenge, an der ich teilnehmen wollte, habe ich komplett aus den Augen verloren, ähnlich wie den Wunsch, ein paar alte Lieblinge wieder zu lesen. Zuletzt kann ich noch einen SuB-Abbau von 37 Büchern vermelden. Ich hatte mit einer höheren Zahl gerechnet, aber wenn man mal eben 14 Bücher aus dem Urlaub anschleppt, muss man sich nicht wundern.

Und im nächsten Jahr?

Natürlich habe ich auch für 2017 Pläne, wenn auch ganz einfache: Weiter viele Frauen lesen und den SuB kleiner machen. Und darüber berichten 🙂 Und mit ganz viel Glück kommt auch wieder der ein oder andere Film dazwischen. *Daumen drück*

Danke an meine Leser und alle, die ein paar liebe Worte in den Kommentaren hinterlassen haben, was mich immer besonders freut: Ich wünsche euch allen ein wundervolles neues Jahr! Kommt gut rüber, wir lesen uns 🙂

Bücherwichteln Weihnachten 2016

Erst mal frohe Weihnachten! Ich hoffe, ihr hattet einen gemütlichen Heiligabend mit euren Lieben und es geht euch gut. Genießt die Feiertage!


In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal am Weihnachtswichteln teilgenommen, das von Petra von Seitenweise und von Kathrin von Phantasienreisen organisiert wird. Dabei gibt man eine Wunschliste und einige Vorlieben als Hilfe für die Wichtel mit. Ich hatte viel Spaß, für mein Wichtelkind ein Buch und ein paar Goodies auszusuchen und zu verpacken. Was gibt es besseres, als einen anderen Bücherwurm zu beschenken?!

Gestern abend konnte ich auch endlich mein Geschenk auspacken. Und ich fühle mich sehr verwöhnt.

Bücherwichteln 2016 verpackte Geschenke Bücherwichteln 2016 Geschenke

Mein Wunschbuch The Fair Fight von Anna Freeman war schon lange auf meiner Wunschliste. Darin geht es um Ruth, die in einem Bordell geboren wurde und deren Zukunft nicht rosig aussieht. Bis sie von einem Kaufmann entdeckt und von ihm zur Boxerin trainiert wird. Diese ungewöhnliche Geschichte reizt mich und ich freue mich schon, sie im neuen Jahr endlich zu lesen!

Neben dem Buch wurde ich aber auch mit schönen Kleinigkeiten überhäuft: Ein Lesezeichen, ein Notizbuch und ein Instant-Adventskranz, um nur einige zu nennen. Und was Schokolade angeht bin ich nun erst mal eingedeckt 🙂

Ich danke meiner mir immer noch unbekannten Wichtelmama aus dem schönen Norden: Frohe Weihnachten auch an dich!

Advent, Advent: 4. Advent 2016

Advent, Advent ... Vorweihnachtslesewochen Der vierte Advent ist angebrochen und somit der letzte Tag der Vorweihnachtslesewochen. Die Zeit ist in diesem Advent wirklich gerast. Zum Glück habe ich in der nächsten Woche ein paar freie Tage, an denen ich noch die letzten Weihnachtseinkäufe erledigen kann, sonst wäre es jetzt doch knapp, denn mir fehlen immer noch ein paar Geschenke.

In dieser Woche konnte ich schon einige Geschenke fix und fertig verpacken, und sie sind ganz hübsch geworden. Ich liebe es einfach, Geschenke einzutüten!

Die Woche war ereignisreich: Ich habe den neuen Star Wars Film gesehen und am Freitag war die Weihnachtsfeierparty von meiner Firma. Darum freue ich mich heute auf einen Tag des süßen Nichtstuns mit nur ein wenig Weihnachtsvorbereitung.

Mit Flavia bin ich schon fertig und wie immer war sie fantastisch 🙂 Momentan höre ich Der Sohn des Greifen an (Das Lied von Eis und Feuer #9), habe aber keine rechte Freude mehr an der Reihe. Außerdem habe ich mit Das Schwesteruniversum begonnen, meinem ersten Jeanette Winterson. Bisher kann ich mit dem Buch noch nicht viel anfangen, aber ich hoffe auf Besserung.
Wahrscheinlich werde ich heute ein Stück in dem Buch weiterlesen und zwischendrin Dirk Gently’s holistische Detektei weiterschauen. Damit haben mein Freund und ich gestern angefangen und obwohl es sehr wenig mit Douglas Adams‘ Büchern zu tun hat (soweit ich mich erinnere), macht es doch Spaß in seiner Abgedrehtheit.

So, das Frühstück ist fast fertig. Ich melde mich später zu einer Blogrunde und weiteren Updates zurück. Ich wünsche einen entspannten 4. Advent!


Update 16:00 Uhr

Hach, was ein herrlich unproduktiver Tag! Ich konnte ein bisschen in Das Schwesteruniversum weiterlesen, aber wirkliches Verlangen nach dem Buch habe ich immer noch nicht. Die Serie haben wir ein ganzes Stück weitergeschaut und ich habe es tatsächlich geschafft, eine Waschmaschine zu starten. Nur zum Aufhängen der Wäsche konnte ich mich noch nicht durchringen 😉

Übrigens musste ich meinen Plan, mir Die Briefe vom Weihnachtsmann aus der Bibliothek auszuleihen, streichen. Keine Chance, da vor Januar noch dranzukommen. Da das Wetter heute wieder mehr als bescheiden ist (düstergrau mit etwas Nebel), habe ich auch kein Verlangen, auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen. Da bleibt nur, es sich daheim gemütlich zu machen, mit weihnachlicher Duftkerze und natürlich dem guten Bertram, unserer Tanne, hell erleuchtet.


Update 21:00 Uhr

Huch, und schon ist der Tag wieder vorbei *seufz*
Tatsächlich habe ich doch noch etwas Produktives getan und insgesamt drei Waschmaschinen geschafft und auch etwas gebügelt. Dabei habe ich weiter mein Hörbuch gehört und bin nun zu drei Vierteln durch. Da wir unter der Woche nicht dazu gekommen sind, haben wir auch noch die zwei neuesten Folgen des Tatortreinigers angeschaut. Und ein paar Weihnachtsgeschenke konnten wir auch noch planen/bestellen.
Fazit: Entspannung und ein Ticken Produktivität.

So geht für mich der letzte Vorweihnachtslesetag zu Ende, denn vor Weihnachten werde ich bestimmt nicht mehr richtig zur Ruhe kommen. Darum wünsche ich euch jetzt schon ein wundervolles Weihnachtsfest und geruhsame Feiertage mit euren Liebsten! Die Advent, Advent Vorweihnachtslesewochen waren wie immer eine große Hilfe bei den Weihnachtsvorbereitungen und dem Genießen der Adventstage, auch wenn in diesem Jahr deutlich weniger Zeit zum Entspannen war. Nichtsdestotrotz habe ich viele Tage mit Freunden verbracht und Schönes erlebt. Danke für die Organisation, Ariana!

Advent, Advent: 3. Advent 2016

Advent, Advent ... Vorweihnachtslesewochen Und schon sind wir beim dritten Advent angelangt! Die Woche war wieder gut gefüllt mit Arbeit, ich bin aber doch endlich zum Weihnachtsmarkt gekommen. Der Markt der Engel in Köln war unter der Woche zum Glück nicht ganz so voll, sodass ich mich mit meiner Begleitung einmal quer über den Markt futtern konnte. Freitag waren wair mit Freunden auf einem Konzert der schwedischen Punk’n’Roll-Band The Bones. Die konnten mich leider nicht so mitreißen, dafür bin ich froh, endlich mal Teenage Bottle Rocket gesehen zu haben, die als Vorband den Laden zum Kochen gebracht haben.

Wie versprochen habe ich ein paar Fotos von Bertram gemacht. Er ist etwas schüchtern, aber mit Überredungskunst habe ich dann doch ein paar Bilder machen können 🙂

Bertram die Tanne Weihnachtsbaumschmuck Betram der Weihnachtsbaum

Heute ist das Plätzchenbacken angesagt, darum werde ich heute auch nicht groß zum Posten kommen. Ich wünsche euch aber schon mal einen schönen Adventstag! Vielleicht schaffe ich es, mich am Abend noch mal zu melden.


Update 19:30

Unfassbar: Ich hatte Fotos von den Plätzchen und unserer Backtruppe gemacht und jetzt sagt meine SD-Karte „Öh, welche Fotos? Ich habe keine.“ Wie gut, dass so was nicht im Urlaub passiert ist. Also keine Plätzchenfotos, sorry. Wir hatten extra auf dem Weihnachtsmarkt eine Monsterchen-Stechform gekauft, die auch sehr niedliche Plätzchen fabriziert hat.

Zur Backaktion gab es auch Apfelsaft mit Amaretto, sodass uns gut warm wurde. Jetzt sind die Plätzchen fertig (einfacher Mürbeteig und Vanillekipferl) und mein Freund und ich werden den Abend jetzt gemütlich ausklingen lassen. Bis zur nächsten Woche!